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Angebot

Race und innerer Rassismus in Beratung

Ein theoriegeleitetes Supervisionsseminar

Soziale Konstruktionen über den sog. „Anderen“ sind in uns allgegenwärtig. In der deutschsprachigen beraterisch-therapeutischen Diskurs findet „Race“ dennoch kaum Erwähnung. Zwar wird selbstverständlich mit People of Colour und Menschen verschiedener Herkunft beraterisch-therapeutisch gearbeitet, meist wird aber nur deren Herkunft oder mitunter auch Verortung in einer „anderen“ Kultur thematisiert. Die Eingebundenheit der Berater*innen in Kultur und deren Phantasien wird hingegen weder beschrieben noch im Hinblick auf Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse untersucht. Bleiben zuschreibende und damit implizit rassifizierende Phantasien unsichtbar, können unbewusste normierende Prozesse Entwicklung und Transformation verhindern.

 

 

Konzept

Im Seminar wird zunächst in die psychoanalytische Theorie zu innerem Rassismus eingeführt, im Weiteren die Realisierung von „Race“ und die schmerzhafte Wahrnehmung von innerem Rassismus an Fallvignetten dargestellt und beschrieben, wie das Nicht-Wahrnehmen und Nicht-Sprechen-Können analytische und beraterische Prozesse lähmt oder gar zum Scheitern bringen kann. Nach der Einführung werden 3 Fälle der Seminarteilnehmenden diskutiert. Dazu ist es möglich, Protokolle der Beratungssitzungen vor dem Seminar einzureichen.

Zielgruppe

Interessierte Personen und Fachkräfte aus allen Arbeitsfeldern der Psychosozialen Arbeit
Sa., 20.06.2026 | ab 09:00 Uhr
max. 18 Teilnehmende
Auguststr. 80
10117 Berlin
175 Euro

Dozent:in(nen)

Evangelisches Zentralinstitut für Familienberatung
Auguststr. 80
10117 Berlin
Organisatorische Fragen
Michaela Bärthel030 28395-270baerthel@ezi-berlin.de