Zum Hauptinhalt springen

Mo, 05.12.2022 | 09:30 Uhr – Di, 06.12.2022 | 16:30 Uhr  Kursgebühr: 295 €

Wertschätzung und Akzeptanz von Vielfalt

Supervisor*innen und Coachs bewegen sich in einer sich rasant verändernden Arbeitswelt. Digitalisierung, Unternehmensfusionen, COVID19, Mitarbeiter*innen-Fluktuation und globale Kooperationen haben gravierende Auswirkungen auf Team-, Klient*innen- und Organisationsstrukturen, bzw. deren Beziehungen zueinander. Vielfalt wird – auch aufgrund von Fachkräftemangel – von Unternehmensleitungen oftmals gefordert, andererseits stehen Mitarbeiter*innen mit dieser Vielfalt in der alltäglichen Arbeit meistens „gemeinsam alleine“ da. Sprachlosigkeit, Missverständnisse und ein Gefühl des Nicht-Verstehens führen zu Konflikten und weiteren Belastungen in einem bereits verdichteten Arbeitsalltag.

Wir erfahren Supervision dann oft als Pflaster, welches Konflikte in all ihrer Vielfalt kurieren oder wenigstens Verschlechterungen vorbeugen soll. Da wir Supervision und Coaching als prozessorientierte Beratungsformate verstehen, möchten wir in diesem Workshop Theorien und Methoden für eine kontinuierliche, prozessorientierte Beratung vermitteln.
Dazu werden wir zu Beginn des Workshops Theorien zum Diversity-Ansatz vermitteln und im weiteren Verlauf die eigenen Vielfalten erkunden, da wir davon ausgehen, dass selbst gemachte Erfahrungen im Umgang mit Vielfalt ausschlaggebend für die weitere Arbeit mit Teams und Gruppen zu diesem Thema sind.

Der Workshop legt den Fokus auf Selbsterfahrung und das Ausprobieren von Methoden. Dazu arbeiten wir im Rhythmus von Plenum, Einzel- und Kleingruppenphasen.

Teilnehmer*innen werden am Ende über einen kleinen und wertvollen Schatz an diversitysensiblen Methoden verfügen, welche Sie in den Arbeitsfeldern Supervision und Coaching einsetzen können. Hilfreich wird Ihnen dabei die Erfahrung der eigenen Vielfalt sein.

Zielgruppe

Supervisor*innen und Coachs.

 

Dozent*in(nen): Sebastian Kukla, Almut Sülzle

Anmeldung

Download der Ausschreibung als PDF Zurück