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Fr, 22.10.2021 | 14:30 Uhr – Sa, 23.10.2021 | 17:30 Uhr  Kursgebühr: 210 €

Wie kommen das Geschlecht und das Begehren in uns Menschen

Fragen zur Geschlechtlichkeit aus der Eltern- und Kindperspektive in unseren heutigen Familien und ihre Bedeutung für die psychologische Beratung

Zeitgenössische Familienkonstellationen wie alleinerziehende Eltern, Patchworkfamilien, Elternpaare mit gleichem Geschlecht, sowie das zunehmende Auseinanderdividieren von Sexualität und Fortpflanzung mischen den traditionellen Ödipuskomplex auf. Wie können heute psychoanalytische Theorien dazu beitragen, zu verstehen, wie das Kind zum Erkennen und zur Anerkennung des Geschlechtsunterschieds gelangt und wie es seine sexuelle Identität sowie seine spätere sexuelle Orientierung ausbildet. Wie modern ist Freud 100 Jahre später mit seinem Konzept der psychischen Bisexualität. Was heißt, wenn ein Erwachsener seinem Kind sagt :>Du bist ein Mädchen. Du bist ein Junge>. Inwieweit beruht ein „Gendering“ auf einer rätselhaften Botschaft. Wir wollen Latentes, Unbewusstes, Wiederholungszwang und Verdrängung an Hand von Fallbeispielen aus der Berufspraxis nach einer theoretischen Einführung miteinander erarbeiten und diskutieren.

Zielgruppe

Psychotherapeut*innen, Berater*innen.

 

Dozent*in(nen): Dr. Kristina Brenner

Anmeldung

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