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Di, 18.05.2021 | 09:30 Uhr – Di, 18.05.2021 | 16:30 Uhr  Kursgebühr: 125 €

Einführung in die kollegiale Fallberatung

Die kollegiale Fallberatung bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit, in Teams und Gruppen selbständig Fallbesprechungen durchzuführen ohne auf externe Berater*innen zurückgreifen zu müssen. Deshalb lässt sich die kollegiale Fallberatung zeitnah, situativ und selbstorganisiert einsetzen. Die damit verbundene Philosophie und Haltung spiegeln eine tiefe Solidarität und Wertschätzung zwischen den Beteiligten, welche es erst ermöglichen, sich mit den eigenen Anliegen innerhalb der (kollegialen) Gruppe zu öffnen.

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden grundlegende Formen und Strukturen der kollegialen Fallberatung kennen, welche Sie dann in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen selbständig anwenden können.
Dazu werden wir uns am Vormittag dem theoretischen Hintergrund der kollegialen Beratung widmen, den Chancen und Möglichkeiten, aber auch den Grenzen dieses Settings.

Der Nachmittag steht ganz unter der Überschrift „Praktisches Üben“. Dazu nutzen wir die Ressourcen der Teilnehmenden und laden dazu ein, eigene (anonymisierte) Fälle aus der Arbeit mitzubringen. Je nach Bedarf werden wir uns in verschiedene „Breakout-Rooms“ aufteilen, um ausreichend Möglichkeit zum Üben zu verschaffen. Anschließend werden wir die gemeinsamen Erfahrungen in der Gruppe reflektieren und unsere Erkenntnisse teilen.

Zielgruppe
Fachkräfte der psychosozialen Arbeit

Literaturhinweise

Schmid, Veith, Weidner: Einführung in die kollegiale Beratung, Carl-Auer, 2019

Andersen, Tom: Das Reflektierende Team, Verlag Modernes Lernen, 2018

 

Das Seminar wird als digitale Videokonferenz durchgeführt.

Dozent*in(nen): Sebastian Kukla

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