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Do, 20.10.2022 | 11:00 Uhr – Fr, 21.10.2022 | 18:00 Uhr  Kursgebühr: 335 €

Das Mentalisieren fördern in der Paar- und Familienberatung

Bei Paaren, die in Beratung kommen, ist die Fähigkeit zu Mentalisieren meist deutlich beeinträchtigt. Gemeint ist die Fähigkeit, innere Zustände wie Gefühle, Absichten, Motive und Gedanken dem Verhalten des Partners (wie dem eigenen) angemessen zuzuschreiben. Diese ist aber der Schlüssel zu positiven Veränderungen: Wer (besser) mentalisiert, versteht sich, den Partner und die Paardynamik genauer und erweitert Problemlösungsfähigkeiten.

Neu an diesem Ansatz ist nicht die Bezugnahme auf innere Zustände überhaupt, sondern die Fokussierung der beraterischen Aufmerksamkeit und Interventionen auf die Prozesse des Mentalisierens. Das erfordert unter anderem, die beraterische Haltung und sämtliche Interventionen unter der Perspektive zu betrachten, inwiefern sie das Mentalisieren des Paares bzw. der einzelnen Partner anregen oder fördern.

In den Supervisions- und Praxistagen werden anhand Ihrer Fallbeispiele eine mentalisierungsfördernde Haltung, die Fokussierung auf Prozesse des Mentalisierens sowie konkrete Interventionen diskutiert und eingeübt. Methodisch beinhaltet dies einen Mix aus Rollenspielen und Fallbesprechungen.

Voraussetzung für die Teilnahme sind Kenntnisse des Mentalisierungskonzepts sowie seiner Anwendung auf die Paar- und Familienberatung - erworben durch eine frühere Fortbildung oder die Lektüre des Buchs des Dozenten „Mentalisieren mit Paaren“ (Klett-Cotta 2020)

Zielgruppe

Paarberater*innen und Paartherapeut*innen; interessierte Erziehungs- und Familienberater*innen (Elternarbeit), die über Grundkenntnisse der mentalisierungsfördernden Paar- und Familienberatung verfügen.

Dozent*in(nen): Dr. Peter Rottländer

Anmeldung

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