|
|
|
- Fort- u. Weiterbildung
- Seminare
|
|
| |
|
Sexualberatung
- Kurstermine |
|

|
Sexualberatung mit Einzelnen und Paaren
Grundkurs |
| |
Grund- und Vertiefungskurs orientieren sich formal und inhaltlich am Curriculum 1 "Sexuologische Basiskompetenzen" der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS), siehe auch
www.dgfs.info.
Wichtiger Hinweis:
Der Grundkurs kann auch ohne den Vertiefungskurs besucht werden.
Sexuelle Funktionsstörungen kommen häufig vor, ja gehören zu den häufigsten psychosomatischen Störungen überhaupt. Dennoch wird in Beratungen, in Psychotherapien und bei Arztbesuchen weiterhin nur selten über diese Probleme gesprochen.
In unserem Kurs „Sexualberatung“ möchten wir ein Basiswissen vermitteln, um mit sexuellen Problemen im Beratungskontext umzugehen. Erklärtes Ziel ist es zu vermitteln, wie in einer achtsamen, respektvollen und doch genauen und konkreten Weise über die sexuellen Probleme gesprochen werden kann.
Auch geht es darum, zu verstehen, wie Sexualität gelernt wird und im Zusammenhang steht mit frühen und frühesten Erfahrungen.
Und es geht um die Frage, wie Sexualität neu gelernt und umgelernt werden kann, wenn sie unbefriedigend geworden ist oder schon immer unbefriedigend war.
Es geht um die Vermittlung fachlicher Kompetenz, um Wissen über sexualmedizinische Themen:
Welche Ursachen kann Lustlosigkeit haben? Welchen Einfluss haben moderne Medien auf die individuell und partnerschaftlich gelebte Sexualität? Was ist bekannt über sexuelle Probleme nach der Geburt? Welche Ursachen können Erektionsstörungen haben? Welche Auswirkungen haben psychische und körperliche Krankheiten auf sexuelle Funktion und sexuelles Erleben?
Es werden niederschwellige Interventionsstrategien für die Beratung dargestellt, andererseits aber auch deutlich gemacht, wann zur Sexualtherapie oder zur medizinischen Abklärung überwiesen werden sollte.
Ziel unseres Kurses ist es, über den Zugewinn an fachlicher Kompetenz mehr Mut für die Auseinandersetzung mit den sexuellen Problemen der KlientInnen/PatientInnen zu machen.
Sexualität ist Kommunikation mit dem Körper und durch den Körper.
Wir Menschen sind soziale Wesen; wir sind auf Kommunikation angewiesen - auch auf Kommunikation mit unserem Körper. Sexualität ist eine wichtige Form der Kommunikation mit und über den Körper. Über Sexualität werden menschliche Grundbedürfnisse nach Nähe, Kontakt, aufeinander zu gehen, nach Berühren und Berührt werden, aber auch nach Auseinandersetzung und Abgrenzung erfüllt oder - auch nicht. Themen wie Beziehung, Akzeptanz, Anziehung und Geborgenheit bestimmen mit darüber, wie wohl es uns ist und wie glücklich oder unglücklich wir sind. Sexualität hat neben der Funktion der Fortpflanzung und neben der Funktion, Lust zu erleben und zu bereiten, eine zutiefst soziale Funktion - und manchmal ist ein persönlich empfundenes Ungleichgewicht zwischen diesen drei Funktionen die Ursache sexueller Probleme.
Thematische Schwerpunkte
Grundlagen:
Gesellschaftliche und kulturelle Grundlagen der Sexualität
Anatomische und physiologische Grundlagen der Sexualität
Mögliche Verläufe der sexuellen Reaktion bei Frauen und Männern
Geschlechtsspezifische Unterschiede im sexuellen Erleben und Verhalten
Sexuelle Störungen:
Überblick über sexuelle Funktionsstörungen: Symptomatik, Ursachen, Dynamik, mögliche Behandlung Ursachen der Lustlosigkeit bei Frauen und Männern und Beratungsstrategien
Ursachen von Erektionsstörungen
Erregungs- und Orgasmusstörungen
Körperliche und psychische Ursachen von Schmerzen beim Verkehr
Themenzentrierte Selbstreflexion:
Auseinandersetzung mit eigenen Einstellungen, Normen und Bildern im Zusammenhang mit Sexualität
Möglicher Einfluss des Geschlechts des Beraters/ der Beraterin auf den Ablauf der Beratung
Beratungskompetenz:
Sexualanamnese: Wie kann man eine gemeinsame Sprache finden, um über sexuelles Erleben und Verhalten zu sprechen? Was sollte abgeklärt werden? Welche Informationen sind nötig? Gesprächsführung und Interventionen im Einzel- und Paargespräch, Entwicklung einer Sexualberatung
Arbeitsweise
Die Arbeitsweise ist praxisorientiert: Inputreferate zur Theorievermittlung, Rollenspiele, themenzentrierte Selbstreflexion, Falldemonstrationen, auch anhand von Videos der Kursleiterin.
Empfohlene Vorbereitung
Literaturstudium:
Ecker, D.:
Aphrodites Töchter. Kösel-Verlag, 2000
Buddeberg, C.:
Sexualberatung. 4. Aufl. - Stuttgart: Thieme, 2005
Hauch et. al.:
Paartherapie bei sexuellen Störungen - Das Hamburger Modell: Konzept und Technik. -
4. Aufl. - Stuttgart: Thieme, 2006
Bauer, J.:
Das Gedächtnis des Körpers, Piper-Taschenbuch, 11. Aufl. 2007
Zertifizierung
Die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer im Land Berlin wird beantragt.
Zusätzlich können die Teilnehmer durch den Besuch von Grund- und Vertiefungskurs das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) für das Curriculum 1 „Sexuologische Basiskompetenzen" erwerben.
|
| |
Zielgruppe |
Sozialpädagoglnnen, PsychologInnen, ÄrztInnen sowie Beratende aus anderen Berufsgruppen, die beruflich mit sexuellen Fragestellungen konfrontiert sind. |
| |
Leitung |
Dr. Ruth Gnirss-Bormet |
| |
Teilnehmerzahl |
18 |
| |
Datum |
26.04.2010 - 15.00 h bis
30.04.2010 - 13.00 h |
| |
Kursgebühr |
€
470,-- |
| |
Anmeldung |
|
Sexualberatung mit Einzelnen und Paaren
Vertiefungskurs 2010 |
| |
Grund- und Vertiefungskurs wurden von der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) zertifiziert und orientieren sich formal und inhaltlich am Curriculum 1 „Sexuologische Basiskompetenzen“, siehe auch
www.dgfs.info.
Ziel dieses Kurses ist es, die im Grundkurs erworbenen sexuologischen Basiskompetenzen zu vertiefen, um die TeilnehmerInnen in die Lage zu versetzen, frühzeitig adäquate Hilfe bei sexuellen Problemen anbieten zu können sowie ihre Überweisungskompetenz zu schulen. Nach dem Kurs sollen die TeilnehmerInnen in der Lage sein, unterschiedliche innerpsychische, partnerschaftliche, soziokulturelle und körperliche Ursachen bei sexuellen Problemen zu erkennen und abzuklären, eine Sexualberatung durchzuführen und notwendige Abklärungen in die Wege zu leiten.
Sexualstörungen sind ein häufiger, oft ungenannter Anlass für das Aufsuchen einer Beratungsstelle oder einer Arztpraxis, weil sexuelle Schwierigkeiten massive Auswirkungen auf das körperliche und seelische Befinden wie auf die Partnerschaft haben können.
Häufig fällt es den Klienten aber schwer, dieses Beratungsanliegen auch deutlich zu machen, ebenso haben BeraterInnen und ÄrztInnen häufig Hemmungen, sexuelle Themen anzusprechen, weil sie sich für diese Fragen ungenügend ausgebildet fühlen.
Anhand von Fallbeispielen wird die Abklärung und Beratung der häufigsten sexuellen Störungen wie Lustlosigkeit, weiblichen Erregungsstörungen, Erektionsstörungen und Orgasmusstörungen geübt.
Wir versuchen zu klären, was in einer Sexualberatung möglich ist, wann eine Sexualtherapie indiziert ist und wann eine medizinische Abklärung erfolgen sollte.
Neuere neurobiologische und körpertherapeutische Erkenntnisse über die Wechselwirkung von Körper und Psyche werden einbezogen. So helfen uns z. B. die Theorie des Körpergedächtnisses (s.J. Bauer:“ Das Gedächtnis des Körpers“, die Theorie des „Embodiment“ (Hüther et. al.) wie auch Beobachtungen von Körpertherapeuten und Säuglingsforschern wie George Downing und Daniel Stern, sexuelles Lernen und sexuelle Entwicklung besser zu verstehen und sexuelles Umlernen zu fördern.
Darüber hinaus werden folgende Aspekte behandelt:
Sexualanamnese - ressourcen- und lösungsorientiert
Die sexuelle Biografie:
Sexualität und sexuelle Probleme in verschiedenen Lebensphasen
Einzel- und Paartherapie bei sexuellen Störungen nach sexueller Traumatisierung
Geschlechtsspezifische Übertragung und Gegenübertragung -
mögliche Auswirkungen auf den Beratungsverlauf
Lustlosigkeit bei Frauen und Männern - Ursachen, Hintergründe, Unterschiede -
Möglichkeiten der Veränderung
Entwicklung sexueller Störungen
auf dem Hintergrund asymmetrischer
Kommunikations- und Machtstrukturen
Wenn Liebe weh tut - körperliche und psychische Ursachen
von Schmerzen beim Verkehr
Supervision eigener Fälle
Arbeitsweise
Praxisorientiertes Vorgehen:
Inputreferate, Rollenspiele, Falldemonstrationen, auch anhand von Videos.
Supervision eigener Fälle , interkollegialer Austausch sowie Selbstreflexion in Bezug auf eigene sexuelle Normen und Tabus
Empfohlene Vorbereitung
Literaturstudium:
Ecker, D.:
Aphrodites Töchter. Kösel-Verlag, 2000
Buddeberg, C.:
Sexualberatung. 4. Aufl. - Stuttgart: Thieme, 2005
Hauch et. al.:
Paartherapie bei sexuellen Störungen - Das Hamburger Modell: Konzept und Technik. -
4. Aufl. - Stuttgart: Thieme, 2006
Bauer, J.:
Das Gedächtnis des Körpers, Piper-Taschenbuch, 11. Aufl. 2007
Zertifizierung
Die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer im Land Berlin wird beantragt.
Zusätzlich kann durch den Besuch von Grund- und Vertiefungskurs das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) „Sexuologische Basiskompetenzen" erworben werden.
|
| |
Zielgruppe |
Sozialpädagoglnnen, PsychologInnen, ÄrztInnen sowie Beratende aus anderen Berufsgruppen, die beruflich mit sexuellen Fragestellungen konfrontiert sind. |
| |
Leitung |
Dr. Ruth Gnirss-Bormet |
| |
Teilnehmerzahl |
18 |
| |
Datum |
13.09.2010 - 15.00 h bis
17.09.2010 - 13.00 h |
| |
Kursgebühr |
€
470,-- |
| |
Anmeldung |
|
|

|
|
|
|
|