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Hinweis:
Durch das Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes (SFHÄndG, 1995) sind über die Schwangerschaftskonfliktberatung hinaus alle „eine Schwangerschaft unmittelbar und mittelbar berührenden Fragen“ beratungsrelevant. Dadurch wird das Anforderungsprofil bisheriger Schwangerschaftskonfliktberatung erweitert. Es können nun generell Lebenskonflikte von Frauen, deren Partnern und der Familie sowie durch eine Schwangerschaft ausgelöste Krisen Beratungsthema
sein.
Für dieses wichtige und schwierige Beratungsfeld bietet das EZI neben der vierteiligen Fortbildung in Schwangerschaftskonfliktberatung ein sechsteiliges Weiterbildungscurriculum in Psychologischer Beratung mit Einzelnen, Paaren und Familien:
IFB - Integrierte Familienorientierte
Beratung®
an. Diese Weiterbildung qualifiziert auch für den Bereich der Schwangeren- und
Schwangerschaftskonfliktberatung.
Sie ist Beratenden zu empfehlen, die umfassende Grundkenntnisse und praktische Kompetenzen in Psychologischer Beratung erwerben wollen und die Mitarbeit im multiprofessionellen Team einer integrierten familienorientierten Beratungsstelle anstreben.
Informationen zu Konzept, Arbeitsweise, Terminen, Kosten und Zulassungsverfahren der
sechsteiligen Weiterbildung.
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Fortbildung in Schwangerschaftskonfliktberatung
(SKB)
Die vierteilige Fortbildung qualifiziert tätigkeitsbegleitend zur Schwangerschaftskonfliktberatung mit Einzelnen, Paaren und Familien.
Konzept
Die Fortbildung ist praxisorientiert. Sie vermittelt Theorie und Methodik der Schwangerschaftskonfliktberatung und schließt die kontinuierliche Reflexion persönlicher Einstellungen und ethischer Fragen ein. Sie ersetzt nicht eine Grundausbildung in Psychologischer Beratung. Die in der Fortbildung vermittelten Inhalte und Aufgaben entsprechen den gesetzlichen Grundlagen der Bundesrepublik nach dem Strafgesetzbuch (StGB) § 219, dem Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG) sowie den Richtlinien verschiedener Bundesländer und den Stellungnahmen der Evangelischen Kirche.
Die ausführliche Beschreibung des Ausbildungskonzepts des Evangelischen Zentralinstituts für Familienberatung zur Fortbildung in Schangerschaftskonfliktberatung (SKB) von Martin Koschorke, Annelene Meyer und Sabine Hufendiek ist als PDF-Datei
herunterladbar: Ausbildungskonzepts
des Evangelischen Zentralinstituts für Familienberatung. Verweisen möchten wir an dieser Stelle auch auf die Stellungnahme der Evangelischen Kirche (s.
EKD-Texte Nr. 35).
Arbeitsweise
Theoretische Inputs, Informationsvermittlung und -austausch, praktisches Üben im Rollenspiel, Fallbesprechungen, themenbezogene und selbsterfahrungsorientierte Übungen, Fallbesprechungen anhand eigener schriftlicher Fallbeispiele der TeilnehmerInnen.
Zielgruppe
Beratende verschiedener Grundberufe bzw. -ausbildungen (wie Sozialarbeit, -pädagogik, Psychologie, Medizin, Eheberatung etc.), die in der Schwangerschaftskonfliktberatung tätig sind bzw. werden wollen.
Aufbau
Die Fortbildung besteht aus einem Einführungskurs (1). Darauf bauen die Kurse 2 - 4 auf.
Jeder Kurs ist auch einzeln nach dem Einführungskurs buchbar.
Praxistätigkeit begleitend zur Fortbildung
Erste Erfahrungen in der Schwangerschaftskonfliktberatung (z. B. Hospitation bei Konfliktberatungen) zum Einführungskurs sind erwünscht.
Spätestens nach dem Kurs 1 „Grundlagen der Schwangerschaftskonfliktberatung“ sollen die Teilnehmenden fortbildungsbegleitend Schwangerschaftskonfliktberatungen selbst durchführen.
Teilnehmerzahl 20
Informationen
Über die Fortbildung in Schwangerschaftskonfliktberatung informieren:
Evangelisches Zentralinstitut für Familienberatung gGmbH
Michaela Bärthel, Tel.: 030/28 395 270
Fortbildungsteam
Sabine
Hufendiek, Annelene Meyer, Dr. Martin Merbach
Renate Brünig, Dr. Gabriele
Kees, Heike Haseloff
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