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- Fort- u. Weiterbildung
- Seminare
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Familie |
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Das neue FamFG
und die Herausforderungen für die Beratungspraxis:
Strukturierte Angebote für Hochkonflikt-Familien |
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Ab 1.September 2009 tritt das neue FamFG in Kraft.
Zur Umsetzung eines zentralen Anliegens der Gesetzesreform, nämlich bei Kindschaftssachen auf zukünftiges Einvernehmen der Eltern hinzuwirken, wird den Gerichten eine breite Palette von Interventionsmöglichkeiten im familiengerichtlichen Verfahren eröffnet: von „Empfehlungen“ an die Konfliktparteien zur Inanspruchnahme von Erziehungs- oder Familienberatung oder Streitschlichtung
(Familienmediation) bis hin zur „Anordnung“ dieser Maßnahmen mit oder ohne Androhung von Sanktionen gegenüber den Eltern.
Um den Anforderungen einer obligatorischen bzw. „angeordneten“ Beratung von Eltern und den erhöhten Kooperationsanforderungen von Gerichten und Jugendämtern an die Beratungsstellen gerecht werden zu können, möchten wir in dieser Fortbildung angemessene Konzepte und erprobte Instrumente vorstellen und ausführlich zur Diskussion stellen.
Themenschwerpunkte
Aktueller Stand der wissenschaftlichen Forschung im Kontext Hochkonflikt-Familien
Diagnostik des elterlichen Konfliktes
Diagnostik von Kindern aus Konfliktfamilien
Indikationen für beraterisch-therapeutische oder mediative Beratungsprozesse
Basis-Techniken verschiedener Interventionsformen bei „geschickten Familien“
Adäquate Settings für die Arbeit mit Hochkonfliktfamilien
Möglichkeiten des Einbezugs der Kinder
Hilfreiche Kooperationsformen mit dem Familiengericht und dem Jugendamt
Vorstellung einer flankierenden Maßnahmen:
„KiB“ - Kinder im Blick, ein
Elterntrainingsprogramm für Trennungs- und/oder Scheidungssituationen
Methoden
Theorie-Inputs; angeleitete Rollenspiele und praktische Übungen im Plenum und in Kleingruppen; themenzentrierte Selbsterfahrung
Zertifizierung
Die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer im Land Berlin wird beantragt.
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Zielgruppe
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BeraterInnen der institutionellen Beratung und Jugendhilfe. |
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Leitung |
Dr. Jörg
Fichtner, Katrin Normann |
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Teilnehmerzahl |
18 |
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Datum |
27.01.2010 - 11.00 h bis
29.01.2010 - 16.00 h |
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Kursgebühr |
€ 420,-- |
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Anmeldung |
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„Väter als neue Mütter und andere Männer“ -
eine neue Klientel in den Beratungsstellen? |
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In den letzten Jahrzehnten hat sich die Rolle der Männer in der Gesellschaft bedeutend verändert. Sah sich die Mehrheit der Männer vor 30 Jahren noch als Ernährer der Familie, die abends kurz zum Spielgefährten ihrer Kinder wurden und sich in Fragen der Erziehung ihren Frauen unterordneten, entwickelte sich in den letzten Jahren ein neues Männerbild. Dies geschah als Reaktion auf die veränderte Frauenrolle in der Gesellschaft und aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen zur Gleichbehandlung der Geschlechter. Die „modernen“ Männer empfinden sich heute meist selbst als gleichberechtigte Partner in der Beziehungs- und Erziehungsarbeit oder werden als solche gesehen. Das führt natürlich zu großen Verunsicherungen in der männlichen Geschlechterrolle, wurden die Männer teilweise doch noch selbst klassisch als Mann erzogen und besitzen keine richtigen Rollenvorbilder. Mann schwankt also zwischen Macho und Softie und findet manchmal (oft) nicht die Balance.
Die Rollenveränderungen machen Männer auch zunehmend offener für Beratung und Therapie. Sie begegnen hier oft Beraterinnen oder Therapeutinnen, die sich ihrer Frauenrolle sehr bewusst sind, was Polarisierungen zur Folge haben kann. Treffen diese Männer auf Berater oder Therapeuten, kann es ebenfalls zu Spannungen kommen, da es wiederum wenige Vorbilder für persönliche Gespräche unter Männern gibt und die Berater-Klient Beziehung von Konkurrenzdenken und Leistungsdruck geprägt sein kann.
Die Fortbildung möchte dieses Spannungsfeld näher beleuchten und methodische Konsequenzen für das beraterisch–therapeutische Setting reflektieren.
Inhalte
Theoretisches zu Geschlecht, Geschlechterrollen und deren Entwicklung
Neue Männlichkeit - Männerrolle im Wandel der Zeiten
Geschlechtsspezifische Übertragung und Gegenübertragung
Mannwerdung oder Entmännlichung in der Beratung
Rekonstruktion der Geschlechterbeziehung im Beratungssetting
Sprachlose Männer in der Beratung – Was tun?
Emotionsarme Männer in der Beratung – Wo bleiben die Gefühle?
Männliche Migranten – ein Schritt zurück zur klassischen Rolle?
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Zielgruppe
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Beratende aus Ehe-, Familien-, Erziehungs- und Lebensberatungs-, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie niedergelassene psychologische und ärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. |
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Leitung |
Dr. Martin
Merbach |
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Teilnehmerzahl |
18 |
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Datum |
28.01.2010 - 14.30 h bis
30.01.2010 - 12.30 h
-findet nicht statt- |
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Kursgebühr |
€ 200,-- |
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Gewalt zwischen den Generationen
Sprachlosigkeit und Ohnmacht in Familien-Beziehungen |
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Das Thema berührt und beschäftigt Beraterinnen und Berater aus unterschiedlichen Gründen in besonderem Maße. Die Beschreibung gewalttätiger Konflikte in Familien, zwischen Partnern, Eltern und Kindern oder auch von Jugendlichen gegenüber den Eltern und das Agieren dieser Konflikte im Beratungsprozess bringen uns oft selber an eigene Grenzen.
Wie gelingt es, sich selbst nicht überwältigen zu lassen: vom Schrecken, von dem Bedrohlichen der Gewalt und von Gefühlen der Empörung, Ablehnung und Hilflosigkeit?
In diesem Seminar wollen wir aus einem beziehungsanalytischen Blickwinkel und anhand von Fallbeispielen aus den verschiedenen Praxisfeldern untersuchen
Im zweiten Schritt werden wir Wege und Möglichkeiten diskutieren, wie wir Menschen in unserer beraterischen oder therapeutischen Arbeit helfen können, die Sprache und die Worte wiederzufinden und neue Erfahrungen - zunächst in einer Hilfebeziehung - zu machen.
Am Mittwoch, den 17. Februar 2010, wird im Rahmen des Seminars von 19.00 h bis 21.00 h
Dr. Ute Benz (Vorsitzende des Berliner Arbeitskreis für Beziehungsanalyse e.V., Lehrbeauftragte an der TU Berlin und Analytische Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche, Paare und Familien) zu einem Abendvortrag mit Diskussionsrunde zu Gast sein.
Das Thema ihres Vortrags lautet:
„Elternliebe und Elternhass“
Unsere Vorstellungen über Familie, Werte und Kindererziehung, so individuell sie erscheinen, haben auch eine historische und kollektive Dimension. Der riesige Markt an Ratgebern, TV-Show und Radio-Fernsehsendungen will völlig neu und ganz modern erscheinen und fragt nicht nach der möglichen Wiederkehr des Verdrängten in neuem Gewande.
Um so wichtiger ist es, sich als Beratende und Helfende auszukennen mit den unbewussten szenischen Wiederholungen und mit den darin wirksamen verführerischen und aggressiven Kräften in unrealistischen Heilserwartungen, Heilsversprechungen sowie den Sehnsüchten nach Abnahme von Eigenverantwortung durch autoritäre Kompetenzen.
Zertifizierung
Die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer im Land Berlin wird beantragt.
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Zielgruppe
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Fachkräfte der institutionellen Beratung sowie
Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe. |
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Leitung |
Dr. Christine Maihorn,
Achim Haid-Loh
unter Mitwirkung von:
Dr. Ute Benz
(17.02.2010 - Abendvortrag mit Diskussionsrunde) |
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Teilnehmerzahl |
18 |
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Datum |
16.02.2010 -
14.30 h bis
18.02.2010 - 16.30 h
-findet nicht statt-
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Kursgebühr |
€
260,-- |
Lebensrückblick als Therapie |
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Wenn es immer mehr ältere Menschen gibt, dann brauchen wir neue Formen von Psychotherapie.
Biografiearbeit interessiert heute viele ältere Menschen und einige Studien zeigen, dass Menschen, die sich mit autobiografischen Erinnerungen beschäftigen, weniger depressiv und auch geistig beweglicher sind als Kontrollgruppen. Gerade in diesem Zusammenhang stellen ältere Menschen manchmal fest, dass sie sich mit einer bestimmten Erfahrung in ihrem Leben nicht versöhnen können. Sie wollen und brauchen keine längere Psychotherapie, möchten sich aber auseinandersetzen mit dieser Situation in ihrem Leben, mit der sie nicht fertig werden.
Mit Ergebnissen der Narrationsforschung, der Gedächtnistheorien und von psychodynamischen Zusammenhängen ist es möglich, diesen Lebensrückblick gezielt zu ermöglichen und auch zu erleichtern.
Grundlegende Techniken sollen in dieser Veranstaltung angesprochen - und so weit als möglich auch geübt werden. Es geht dabei um Biografiearbeit, Narration, Imagination, Veränderung von Emotion usw.
Arbeitsweise:
Informationsvermittlung
Selbsterfahrung
Rollenspiel
Erfahrungsaustausch
Zertifizierung
Die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer im Land Berlin wird beantragt.
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Zielgruppe
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Mitarbeitende an Beratungsstellen, TherapeutInnen, ÄrztInnen,
interessierte Menschen, die mit alten Menschen arbeiten. |
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Leitung |
Prof. Dr. Verena Kast |
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Teilnehmerzahl |
27 |
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Datum |
10.05.2010 - 15.00 h bis
11.05.2010 - 17.30 h |
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Kursgebühr |
€ 300,-- |
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Anmeldung |
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FamFG - Beratungsstellen im beschleunigten familiengerichtlichen Verfahren:
Entschleunigung und Deeskalation statt Familienkrieg!? |
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Kontext
Beratungsarbeit mit hoch strittigen Eltern nach Trennung und Scheidung ist in der Praxis seit geraumer Zeit ein „brandheißes“ Thema. Vermehrt werden seit dem In-Kraft-Treten des neuen FamFG hoch strittige Eltern im Zuge einer angeordneten Beratung (FamFg §156) von den Familiengerichten an die Beratungsstellen verwiesen.
Das Thema Hochstrittigkeit stellt die Beratungsstellen und die anderen Trennungs- und Scheidungsprofessionen vor viele neue Fragen und Aufgaben.
Effektive Arbeit mit hoch strittigen Eltern ist anders …
Hoch strittige Eltern-Konflikte stellen andere Anforderungen an die Akteure aus Jugendämtern, Familiengerichten und Beratungsstellen und die Institutionen selbst als klassische Trennungs- und Scheidungsberatung.
Chronische und hoch eskalierte Eltern-Konflikte machen ein Denken und Handeln notwendig, das über beraterisch-therapeutisches Wissen und Handeln hinausgeht. Je weiter die Eskalation fortgeschritten ist, desto wichtiger werden konfrontierende und grenzensetzende Haltungen, Handlungsformen, Settings und Interventionen, die den Kontext „Hilfe“ ergänzen.
Hoch strittige Konflikte führen professionelle Akteure immer wieder an die eigenen Grenzen und werfen nicht zuletzt die Frage auf nach der Notwendigkeit eines Handelns im Verbund mit den anderen verfahrensbeteiligte Personen und Institutionen (Familiengericht, Jugendamt...).
Die Kooperation der professionellen Akteure wird zu einem Schlüsselfaktor wirksamer Arbeit mit Eltern, die in einen chronischen Krieg verstrickt sind.
Zum Inhalt der Veranstaltung
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Zertifizierung
Die Zertifizierung wird bei Bedarf durch die Psychotherapeutenkammer im Land Berlin beantragt.
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Zielgruppe
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BeraterInnen der institutionellen Beratung und Jugendhilfe. |
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Leitung |
Achim Haid-Loh
, Ulrich Alberstötter |
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Teilnehmerzahl |
20 |
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Datum |
17.05.2010 - 15.30 h bis
18.05.2010 - 17.30 h |
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Kursgebühr |
€
240,-- |
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Anmeldung |
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Problem „Scheidungsfamilie?“
Psychoanalytisch-pädagogische Entwicklungsförderung für Trennungskinder und Scheidungseltern |
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Wir wissen heute recht gut, wie und woran Kinder leiden, deren Eltern sich trennen bzw. getrennt haben. Welcher Art die Konflikte zwischen den Eltern sind, und wie sie diese über die Kinder agieren ist ebenfalls gut erforscht. Und eigentlich wissen wir auch schon recht gut Bescheid, was Kinder in dieser schwierigen Lebenssituation bräuchten, insbesondere, welche Erfahrungen sie mit ihren Eltern machen müssten, damit aus deren Trennung kein Trauma wird, vielmehr die Entwicklungschancen und das „Wohl“ der Kinder gesichert werden kann.
Dennoch kommt es immer wieder vor, dass wir als Beratende von der Dynamik einer Trennungs- und Scheidungsberatung überwältig werden oder uns mit bloßer Schadensbegrenzung zufrieden geben müssen.
Einer der Hauptgründe dafür liegt in dem Umstand, dass viele dieser Eltern - bewusst oder unbewusst - von uns etwas ganz anderes wollen, als wir ihnen anbieten:
Die Eltern bzw. Elternteile erwarten jedoch oft von uns, dass wir ihnen helfen, den Kontakt zum anderen Elternteil zu minimieren oder gar zu verhindern, beim anderen Elternteil die eigenen Wünsche und Bedürfnisse durchzusetzen, den (Ex-) Partner wieder „zur Vernunft“ oder gar zurückzubringen. Wir sollen ihnen die Probleme mit den Kindern abnehmen, ohne dafür selbst etwas tun zu müssen.
Als Berater haben wir jedoch häufig eher die Entwicklungsinteressen der Kinder im Auge und wollen die Beziehung zwischen den Eltern befrieden. Wir bemühen uns, den Kindern die Beziehung zu beiden Eltern zu sichern und ihnen Loyalitätskonflikte zu ersparen. Wir wollen die Eltern anleiten, wie sie den Kindern helfen können, die Trennung und ihre Folgen zu verarbeiten.
Oder aber Vater bzw. Mutter erwarten sich gar nichts, weil sie nämlich die Beratung nicht freiwillig aufsuchten, sondern vom Jugendamt oder Gericht „geschickt“ wurden. Dann wiederum befindet sich der Berater/die Beraterin in dem Dilemma, die Erwartungen dieser zuweisenden Institutionen erfüllen zu sollen, wie
die Etablierung von Mediation (obwohl die Eltern gar keine Vermittlung wünschen);
die Einleitung von Erziehungsberatung (obwohl beide Elternteile davon überzeugt sind,
dass die Schuld an den Problemen der Kinder ausschließlich beim jeweils anderen liegt);
Hilfestellung im Beweisverfahren (obwohl eine gelingende Beratung Verschwiegenheit
voraussetzt); also allzu häufig eine paradoxe oder gar kontraproduktive Zielvorgabe für
Beraterinnen und Berater.
Im Kurs wollen wir untersuchen, wie sich die unterschiedlichen Erwartungen und Problemperspektiven auf den Beratungsprozess und auf die am Kind orientierten Beratungsziele auswirken. Des Weiteren wird es darum gehen, wie durch entsprechende Setting-Gestaltung und Wahl der Beratungsmethode die Chancen erhöht werden können, dennoch erfolgreich zu beraten.
Eigene Fallbeispiele oder Konfliktlagen der Teilnehmenden sind willkommen und können in der Gruppe vorgestellt und gemeinsam reflektiert werden.
Literaturhinweis:
TeilnehmerInnen, die sich theoretisch noch wenig mit der Trennungsproblematik von Kindern bzw. deren Familien beschäftigt haben, wird als vorbereitete Lektüre empfohlen:
Figdor, H.: Kinder aus geschiedenen Ehen. Zwischen Trauma und Hoffnung. Gießen:
Psychosozial-Verlag.
Figdor, H.: Scheidungskinder. Wege der Hilfe. Gießen: Psychosozial-Verlag.
Arbeitsweise:
Im Zentrum des Seminars stehen die spezifischen Fragen und Probleme der Teilnehmenden, so dass eine möglichst hohe Praxisrelevanz gegeben ist. Methodisch soll die Arbeit – teils im Plenum, teils in Arbeitsgruppen – zwischen Fallanalysen, Reflexion der dabei auftauchenden Probleme und theoretischen wie methodischen Impulsreferaten von Seiten der Seminarleitung abwechseln.
Zertifizierung
Die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer im Land Berlin wird beantragt.
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Zielgruppe
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Mitarbeitende der institutionellen Beratung, Fachkräfte der
ambulanten, teilstationären und stationären Jugendhilfe,
niedergelassene PsychotherapeutInnen. |
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Leitung |
Dr. Helmuth Figdor,
Achim Haid-Loh
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Teilnehmerzahl |
18 |
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Datum |
27.05.2010 - 13.00 h bis
28.05.2010 - 18.00 h |
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Kursgebühr |
€
340,-- |
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Anmeldung |
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„Mein Selbstbewusstsein? - Also da ist gar nichts mehr …“
Körperlich Kranke in der Beratung |
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Anna ist 35 Jahre alt. Sie hat studiert, promoviert, einen Partner gefunden und möchte nun ein gemeinsames Kind. Anna wird und wird nicht schwanger, so dass das Paar sich zwei Jahre später für eine In-Vitro-Fertilisation entscheidet. Kurz vor Beginn der Behandlung wird bei Anna ein hormonabhängiger Brustkrebs diagnostiziert. Das heißt, dass die Heilung sicherer wird, wenn sie Tamoxifen, ein Antihormon, einnimmt. Anna steht vor einer schweren Entscheidung – fünf Jahre lang Tamoxifen einnehmen und auf ein Kind verzichten oder ein höhere Rezidivrisiko eingehen? Sie bittet die Beraterin um Hilfe bei der Entscheidung.
Auch Kerstin, eine alleinerziehende Mutter, hat Krebs, aber es ist ein Ovarialkarzinom, das sich weniger gut heilen lässt. Sie vermutet, dass die Erkrankung unter anderem durch die Konflikte entstanden
sind, die sie mit ihrem Partner hat. Noch bevor die onkologische Behandlung beginnt, möchte sie daher „möglichst schnell“ diese Konflikte klären. Vor allem aber möchte sie ihr Selbstbewusstsein stärken, denn „da ist gar nichts“. Sie empfindet sich als unattraktiv, selbstunsicher und insbesondere in ihrer Weiblichkeit verletzt. Sie hofft, durch emotionalen Ausgleich ein Rezidiv verhindern zu können und sucht eine Beratungsstelle auf.
Schließlich ist da Heike, 40 Jahre alt, mit ihrem diabeteskranken Sohn Sven. Die Krankheit wurde bei ihm gleich bei Geburt festgestellt. Anfangs musste sie ihm deswegen Insulin spritzen und auf seine Ernährung achten. Seitdem er 12 ist, schafft er die Therapie selbständig. Für Heike bedeutete das eine große Erleichterung. Nun steht Sven kurz vor der Mittleren Reife, ist kaum noch zu Hause, isst unregelmäßig. Was soll sie nun mit Sven machen? fragt sie die Erziehungsberaterin.
Chronische körperliche Erkrankungen sind allgegenwärtig und sie verändern das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen meist grundlegend. Trotzdem tendieren wir manchmal dazu, in unseren Beratungen vorwiegend psychosoziale Probleme zu thematisieren und die körperliche Dimension des Menschseins auszublenden.
Dieser Workshop möchte helfen, diese Sprachlosigkeit zu überwinden und die Aufmerksamkeit neu zu sensibilisieren. Typische Beratungsanliegen von körperlich Kranken, wie z.B. Scham, Schuldgefühle, Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit oder auch unkontrollierbare Wut, werden erörtert und Möglichkeiten der Unterstützung gezeigt. Neben Kasuistiken und Fallarbeit werden dafür auch Selbsterfahrungselemente eingesetzt.
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Zielgruppe
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Beratende aus Ehe-, Familien-, Erziehungs- und Lebensberatungstellen sowie niedergelassene psychologische und ärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. |
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Leitung |
Dr. Susanne Singer |
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Mitarbeit |
Dr.
Martin Merbach |
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Teilnehmerzahl |
18 |
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Datum |
15.07.2010 - 14.30 h bis
17.07.2010 - 17.00 h
-findet nicht statt-
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Kursgebühr |
€ 280,-- |
Arbeit mit Süchtigen in der Beratung |
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Sucht in ihren unterschiedlichen Formen ist die wohl am weitesten verbreitete psychische Erkrankung mit gravierenden Auswirkungen auf das Familiensystem und die Kinder, eine Krankheit, die wie kaum eine andere psychischer Genese oft zu Zerstörung und Tod führt. Am häufigsten und in seinen Auswirkungen besonders gravierend ist dabei nach wie vor der Alkoholismus, der im Medieninteresse hinter neue, „moderne“ Süchte zurücktritt. Zugleich haben BeraterInnen wie Therapeuten und Ärzte bei Süchtigen oft große Berührungsängste, übersehen deren Abhängigkeit nicht selten, trauen sich nicht, diese anzusprechen, oder wissen nicht, wie mit ihr umzugehen ist.
Konfrontiert ist man mit der Sucht in der Beratung auf den unterschiedlichsten Ebenen: mit den Betroffenen selber, mit deren Partnern, Angehörigen und Kindern, oft auch mit „erwachsenen Kindern“, die ihre leidvolle Erfahrung mit einem oder gar zwei süchtigen Elternteilen wie eine schwere Hypothek mit sich tragen. Zudem wird oft zum Problem, dass mit dem Verschwinden des Symptoms, also dem Erreichen der Abstinenz von Alkohol, Drogen oder Medikamenten, sich die Krisen und das Leiden beim Betroffenen sogar noch verstärken können, die hinter dem Symptom liegenden Störungen manifest werden.
An dieser Stelle hilft eine psychoanalytische Zugangsweise zum Verständnis und im Umgang mit dem Süchtigen. Aus Sicht der Psychoanalyse ist jede psychische Erkrankung, so auch die Sucht, Symptom tiefer liegender Störungen und Konflikte, z. B. von Neurosen oder Persönlichkeitsstörungen, die mit dem Zurücktreten des Symptoms sogar verstärkt manifest werden können.
Im Kurs soll auf der Basis psychoanalytischer Modelle vermittelt werden, welche unterschiedlichen Störungen und Persönlichkeiten hinter einer Suchterkrankung stehen können. Besprochen werden dabei unterschiedliche Schweregrade und Verläufe von Sucht wie deren unterschiedlichen Formen: Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit, sowie „nicht-stoffliche“ Süchte, z. B. Glücksspiel und „moderne“ Erscheinungen wie die „Internet-Sucht“, die Frage der Komorbidität und des Symptomwechsels.
Ein wichtiger Gegenstand wie Instrument der Arbeit wird die „Gegenübertragung“ der BeraterInnen, ihre Gefühle gegenüber dem Abhängigen und dessen Angehörigen sein. Möglichkeiten des therapeutischen Vorgehens sollen erarbeitet werden. Wo ist Beratung allein vielleicht hinreichend? Wo ist eine stationäre und/oder ambulante Therapie erforderlich und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Wo liegen die Grenzen der Beratung oder auch der therapeutischen Möglichkeiten? Kann bzw. soll das Familiensystem noch gestützt werden oder ist eine Trennung, ggf. sogar Herausnahme der Kinder erforderlich?
Literatur
Rost, Wolf-Detlef: Psychoanalyse des Alkoholismus : Theorie, Diagnostik, Behandlung; mit zahlreichen Fallbeispielen. - Gießen : Psychosozial-Verl., 2009. (Bibliothek der Psychoanalyse)
Arbeitsweise
Theorievermittlung mit kleineren Fallvignetten durch den Referenten. Beiträge aus der Praxis der TeilnehmerInnen und gemeinsame Bearbeitung von Fällen aus deren Reihen zwecks Anwendung und Vertiefung der Theorie und ihrer Übertragung auf die praktische Arbeit.
Zielsetzung des Kurses
Bei den BeraterInnen den Blick für süchtige PatientInnen zu schärfen und diese diagnostizieren zu können, Verständnis für deren Leiden zu wecken, sowie Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit Abhängigen zu erwerben.
Zertifizierung
Die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer im Land Berlin wird beantragt.
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Zielgruppe
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Beratende in Ehe-, Familien-, Erziehungs-, Lebensberatungsstellen, niedergelassene
PsychotherapeutInnen. |
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Leitung |
Dr. Wolf-Detlef Rost |
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Teilnehmerzahl |
20 |
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Datum |
10.09.2010 - 14.30 h bis
11.09.2010 - 18.00 h
-findet nicht statt-
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Kursgebühr |
€
280,-- |
Altern - Mehr als Abschied und Verlust? |
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Immer mehr Ältere nehmen soziale Hilfen und Beratungsangebote in Anspruch. Doch sind wir in den sozialen Berufen auf diese Aufgabe ausreichend vorbereitet?
Was wissen wir über ältere Menschen, wie sie leben, wie sie denken und wie sie fühlen, worunter sie leiden und was sie erfreut?
Wie stellen wir uns dieser Aufgabe, was verlangt sie uns ab, und wie berührt sie unser eigenes Älterwerden?
Welche Bedeutung haben unsere eigenen Erfahrungen mit Älteren, vielleicht mit den eigenen alten Eltern?
Welche Bilder haben wir selbst vom Alter?
Vermögen wir uns von negativen Bildern, wie sie in unserer Gesellschaft immer noch verbreitet sind, zu lösen oder bleiben wir in ihnen gefangen?
Wie können wir die Konfrontation mit Abschied und Verlust aushalten und welchen Sinn in der verbleibenden Lebenszeit finden?
In dem Seminar geht es darum, einen Zugang zu einem Thema zu finden, das uns alle angeht und uns in der Beratung älterer Menschen (nicht uns) mehr und mehr beschäftigen wird.
Methoden:
Impulsreferate
Themenzentrierte Selbstreflexion und Phantasiereise
Fallarbeit
Film mit anschließender Diskussion
Zertifizierung
Die Zertifizierung durch die Psychotherapeutenkammer im Land Berlin wird beantragt.
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Zielgruppe
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Mitarbeitende von psychologischen Beratungsstellen, institutionell arbeitende und niedergelassene PsychotherapeutInnen, PädagogInnen und TheologInnen und andere Interessierte. |
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Leitung |
Dr. Meinolf Peters |
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Teilnehmerzahl |
18 |
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Datum |
15.10.2010 - 13.00 h bis
17.10.2010 - 13.00 h |
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Kursgebühr |
€ 280,-- |
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Anmeldung |
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„Fremd(e) in der Beratung“ - Interkulturelle Aspekte in der Beratungsarbeit |
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„Eine junge Frau mit einem russisch klingenden Namen, vielleicht Mitte 20, sitzt Ihnen in einer Beratungssituation gegenüber. Sie kam vor 8 Jahren nach Deutschland, hat zwei Kinder. Ihnen fällt auf, dass sie auffallend geschminkt ist und sehr schlecht Deutsch spricht. Ihre Familie dürfe nichts von der Beratung wissen, erzählt sie angstvoll. In einem Sprachkurs habe sie von der Möglichkeit einer Beratung erfahren und nun sei sie da. Als Beratungsanliegen lesen Sie auf dem Anmeldebogen Erziehungsprobleme.“
Welche Gedanken gehen Ihnen beim Lesen dieser kurzen Fallvignette durch den Kopf? Welche Assoziationen haben Sie, wenn Sie „auffallend geschminkt“ oder „russisch klingender Name“ lesen? Welche Erwartungen könnte diese Frau an Sie haben? Wird es vielleicht besser sein, einen Dolmetscher einzuschalten?
In den letzten Jahren haben Menschen mit Migrationshintergrund in der Beratungsarbeit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dabei wirken sich vor allem das „andere“ Verständnis dieser Menschen über Erziehung, Familie und Beratung, die Berührungsängste der Berater und Beraterinnen mit dem „Fremden“ sowie die Fragen der interkulturellen Öffnung auf den Beratungsprozess und die Beziehung zwischen BeraterInnen und KlientInnen aus. Die Fortbildung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, diese interkulturellen Aspekte der Beratung für die eigene Arbeit zu vertiefen und zu reflektieren.
Inhalte
Beratungskonzepte in anderen Kulturen
„Fremde“ Geschlechter-, Partnerschafts-, Familien- und Erziehungsbilder
- die methodische Arbeit mit Stereotypen
Sich Fremd fühlen und Fremdheit herstellen in der Beziehung
zwischen KlientIn und BeraterIn
Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene in der interkulturellen Beratung
Methodische Besonderheiten der interkulturellen Beratung
Wenn der Klient nicht sprechen kann: Umgang mit Sprachproblemen in der Beratung
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Zielgruppe
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Beratende aus Ehe-, Familien-, Erziehungs- und Lebensberatungs-, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie niedergelassene psychologische und ärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. |
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Leitung |
Dr. Martin Merbach |
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Teilnehmerzahl |
18 |
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Datum |
11.11.2010 - 14.30 h bis
13.11.2010 - 12.30 h |
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Kursgebühr |
€
200,-- |
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Anmeldung |
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„Und bist du nicht willig, so brauch ich…“
Schwierige Fälle in der Beratung - Praxis- und Supervisionstage 2010 |
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Klienten suchen in der Beratung eine Änderung ihrer Probleme, zugleich wünschen sie aber auch, dass alles beim Alten bleibt. Diese Nichtveränderungsbereitschaft der Klienten löst beim Berater oft sehr zwiespältige und ablehnende Gefühle aus. Oftmals werden diese Klienten zu schwierigen Fällen. Aber nicht nur der Klient mobilisiert Widerstände, auch die eigenen Blockaden des Beraters können verhindern, den sich in dem Widerstand ausdrückenden Konflikt zu verstehen und zur Sprache zu bringen. Schließlich kann auch die Beratungsmethodik eine ablehnende Haltung des Klienten auslösen. In manchen Situationen neigen Berater zu „Aktionismus“, um schwer erträglichen Gefühlen des Klienten nicht ausgesetzt zu sein, indem sie zum Beispiel Klienten vor dem Hintergrund eigenen Erfolgsdrucks zur Vereinbarung von „Aufgaben“ nötigen, ohne den jeweiligen Beziehungskontext zu klären.
Widerstandsphänomene können demnach nicht „vermieden“ werden, sondern sind ein Bestandteil jeder Beratung. In Abhängigkeit vom Beratungsanlass können Widerstände allerdings in unterschiedlicher Weise und Stärke in Erscheinung treten:
In der Einzelberatung ist der Klient motiviert und in der Lage, an der Lösung seiner Probleme mitzuarbeiten, gleichwohl werden sich im Beratungsprozess Widerstände zeigen.
Schwieriger kann sich eine Paarberatung gestalten, in der die Veränderungsmotivation der Partner oft sehr unterschiedlich ist, nicht selten sogar in unterschiedliche Richtungen geht. Widerstände der Partner können hier zu einer Blockade des gesamten Beratungsprozesses führen.
Besonders intensiv begegnen uns Widerstandsphänomene in der Erziehungsberatung, da Eltern oft nur wenig zur Mitarbeit motiviert sind und eine Veränderung im Kind und nicht in sich selbst erwarten.
In dem Workshop soll es um folgende Fragen gehen:
In dem Workshop haben sowohl Beraterinnen und Berater mit langjähriger Berufspraxis als auch Teilnehmende mit kürzerer Beratungserfahrung Gelegenheit, diese Fragen im kollegialen Dialog unter fachlicher Anleitung zu diskutieren. In der Supervision „schwieriger Fälle“ wird ein Austausch zwischen den Teilnehmenden angeregt, in dem methodische Erfahrungen und
theoretische Kenntnisse transportiert werden können. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Umgang mit dem Widerstand im Beratungsprozess und der Entwicklung einer angemessenen Methodik.
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Zielgruppe
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Beratende aus Ehe-, Familien-, Erziehungs- und Lebensberatungs-, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie niedergelassene psychologische und ärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. |
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Leitung |
Dr. Martin Merbach |
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Teilnehmerzahl |
18 |
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Datum |
03.12.2010 - 14.30 h bis
04.12.2010 - 17.30 h |
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Kursgebühr |
€ 180,-- |
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Anmeldung |
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