Veranstaltungen

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Gehe zu Veranstaltungen im: April | Mai | Juni | Juli
Do | 16.02.2017 | 13:00 Uhr - Sa | 18.02.2017 | 14:00 Uhr | 290,00 Euro

„Wenn das Heute im Nebel versinkt und das Gestern Heute ist“

Beratung und Begleitung demenziell veränderter Menschen und ihrer Familien

 

In dem Seminar werden die Auswirkungen von demenziellen Veränderungen auf die betroffenen Menschen und ihre Familien thematisiert.

Verdrängte und aufgeschobene Ereignisse aus der Vergangenheit im Heute erlebt, Ambivalenzkonflikte aufgrund veränderter Beziehungen in Partnerschaft und Familie, scheinbar unüberbrückbare Abhängigkeiten können in der Beratung und Begleitung in den Fokus gelangen.

Anhand von verschiedenen Fallvignetten und Literaturbeispielen wird gemeinsam ein vertieftes Verständnis für die Herausforderungen und Belastungen, Ressourcen und Lösungswege für demenziell veränderte Menschen und ihre Familien in der Beratung und Begleitung erarbeitet. Darauf aufbauend können mit den betroffenen Menschen und ihren Familien realistische Beratungs- und Begleitungsziele erarbeitet werden.

 

Inhalte

  • Auseinandersetzung mit Demenz als Phänomen in der heutigen Gesellschaft

  • Partnerschafts-, Familien- und Geschlechterbilder im Umgang mit Demenz

  • Auseinandersetzung mit dem Gestern im Heute

  • Ambivalenzkonflikte aufgrund von Abhängigkeiten

  • Umgang mit Herausforderungen und Belastungen durch die Demenz

  • Erarbeitung von Ressourcen und Lösungswegen

Zielgruppe

Seelsorgende, Beratende aus Ehe-, Familien-, Erziehungs- und Lebensberatungs-, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie niedergelassene psychologische und ärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Pflegekräfte, Alltagsbegleiter/innen, Sozialarbeitende, ehrenamtliche Begleiter/innen.




Mo | 20.02.2017 | 14:30 Uhr - Mi | 22.02.2017 | 12:30 Uhr | 380,00 Euro

Liebesaffären - Zur Dynamik leidenschaftlicher (Dreiecks-)Beziehungen

Viele moderne Partnerschaften leben in einem chronischen Dilemma zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Alltagsstress, Beziehungskonflikte und sexuelle Frustrationen lassen immer wieder tiefe Sehnsüchte nach romantischer Verliebtheit und leidenschaftlicher Sexualität entstehen. Diese Liebessehnsüchte erscheinen als traumhafte Lösungen für einen frustrierenden Beziehungsalltag. Warum soll man chronische Konflikte in lieblosen Partnerschaften aushalten, wenn Partnerschaftsbörsen im Internet mehr als 300 bessere Alternativen im näheren Umkreis versprechen?

 

Liebesaffären bieten die Aussicht auf Leidenschaft anstelle routinierter Sexualität, setzen eine neue Liebe an die Stelle der alten und erleichtern damit komplizierte und schmerzliche Beziehungsübergänge. Sie können als Folgen des Schicksals (und nicht betrügerischer Absichten) erklärt werden und mindern so Schuldgefühle, weil man eben Opfer der Liebe ist. Liebesaffären erscheinen damit als bevorzugte Lösung für überforderte und konfliktreiche Partnerschaften. Damit sind Liebesaffären und unbefriedigte Liebessehnsüchte häufige Anlässe für Paarberatungen.

 

Im Seminar sollen folgende Themen bearbeitet werden:

  • Das Dilemma der Liebe zwischen Bindungssicherheit und Liebessehnsucht.

  • Partnerwahl: Entscheidung für einen und Ausschluss aller anderen?

  • Liebesaffären als Schicksal oder Schuld?

  • Die große Liebe des Lebens – romantisch oder realistisch?

  • Die Ehe ist tot, es lebe die Liebe!

  • Liebesaffären und sexuelle Leidenschaft.

  • Der ewige Verführer.

  • Die Liebesaffären der Frauen.

  • Parallelwelten zwischen alter und neuer Beziehung.

  • Das Schicksal der Betrogenen, Verratenen und Verlassenen – und der Geliebten.

  • Die Motive für eine Liebesaffäre: modernes Outsourcing und vielfältige Lösungsversuche.

  • Liebesaffären in der Paarberatung.

Die Themen werden anhand von Beispielen aus der Weltliteratur, der eigenen paartherapeutischen Praxis und der modernen Paarpsychologie zu einer Psychologie leidenschaftlicher Beziehungen verdichtet.

 

Literaturhinweise:

Liebesaffären – Zur Psychologie leidenschaftlicher Beziehungen (Psychosozial-Verlag, 2005) von Wolfgang Hantel-Quitmann

 

Kapitel 6. Liebesaffären – Zwischen Sicherheit und Sehnsucht, S. 145-175
In: Basiswissen Familienpsychologie, Familien verstehen und helfen (Klett-Cotta 2013) von Wolfgang Hantel-Quitmann

 

Zielgruppe

Fachkräfte der psychosozialen Beratung, die sich aus beruflichen oder persönlichen Gründen für das Thema interessieren.




Fr | 28.04.2017 | 14:00 Uhr - So | 30.04.2017 | 13:30 Uhr | 480,00 Euro

KOMKOM (zweiteilige Fortbildung)

KOMmunikationsKOMpetenz-Training in der Paarberatung

(zweiteilige Fortbildung)

 

1. Teil: Fr / 28.04.2017 – 14.00 Uhr bis So / 30.04.2017 – 13.30 Uhr - 480,00 EUR

2. Teil: Fr / 27.10.2017 – 14.00 Uhr bis So / 29.10.2017 – 13.30 Uhr - 480,00 EUR

 

 

Das Paarkommunikationstraining KOMKOM (KOMmunikationsKOMpetenz-Training in der Paarberatung) ist als Ergänzung und Bereicherung der bisherigen Eheberatungsangebote gedacht. Als zeitlich begrenztes und in Einzelpaar- oder Kleingruppenform durchgeführtes Programm ist es ein ökonomisches und wissenschaftlich evaluiertes Angebot, das sich vor allem an Beratungspaare, die über Kommunikations­störungen klagen, richtet.

 

Kursinhalt

In den acht Einheiten werden mit den Paaren grundlegende Fertigkeiten der konstruktiven Paarkommunikation, des Problemlösens, des Krisenmanagements und der Etablierung einer beziehungsförderlichen Gesprächskultur erarbeitet und eingeübt. Durch die Betonung der noch vorhandenen Stärken der Beziehung (Ressourcenarbeit) werden die vorhandenen Problembereiche in eine realistische Relation gesetzt und positive Reziprozitätsprozesse gefördert.

Für die Durchführung von KOMKOM wurde ein Manual erstellt. Die Kursleiter finden darin neben dem theoretischen Hintergrund vor allem eine detaillierte Anleitung für alle acht Einheiten.

 

In einer Begleitstudie zeigten sich bei den Teilnehmern über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg hochsignifikante Verbesserungen der Kommunikationsqualität, der Ehezufriedenheit und des Allgemeinbefindens sowie der Reduktion der Problembelastung. Die ermittelten Effektstärken sind sehr zufriedenstellend und höher als die Vergleichswerte der wenigen, bislang in Deutschland vorliegenden Studien aus dem Paarberatungsbereich.

 

Fortbildung

In der Fortbildung werden die Inhalte, vor allem aber die spezifischen Interventionen des KOMKOM anhand zahlreicher Rollenspiele vorgestellt und eingeübt.

Ergänzend dazu wird anhand des Ablaufs der einzelnen Einheiten geübt, wie diese einer Paargruppe am besten präsentiert werden.

 

Ziele dieser Fortbildung sind,

  1. die Teilnehmer in dieser speziellen Interventionsmethodik zu schulen, die dann in die individuelle Paarberatungsarbeit integriert werden kann,
  2. dabei besonders interessierte und geeignete Teilnehmer zu gewinnen, die entweder im Einzelsetting (mit einem Paar) oder zusammen mit einem Co-Trainer für eine Paargruppe das standardisierte Kursangebot durchführen.

Literatur

v. Ammon, C. & Hawickhorst-Walker, K. (2005). Von „ausgesprochen unerhört!“ zu ausgesprochen und gehört. Über die Kunst des Mitteilens und des Hörens. Ein Erfahrungsbericht aus EFL-Perspektive über die Wirkung des KOMmunikation-KOMpetenz-Trainings auf Paare. Blickpunkt Beratung, April: 62-67.

 

Engl, J. & Thurmaier, F. (2003). KOMKOM – Kommunikationskompetenz - Training in der Paarberatung. Handbuch für ausgebildete Kursleiter. München: Institut für Forschung und Ausbildung in Kommunikationstherapie e.V..

 

Engl, J. & Thurmaier, F. (2012). Damit die Liebe bleibt. Richtig kommunizieren in mehrjährigen Partnerschaften. Bern, Huber.

 

Engl, J. & Thurmaier, F. (2016). KOMKOM – ein hochwirksames Kommunikationstraining in der Eheberatung. Erfahrungen 10 Jahre nach Einführung von KOMKOM. Beratung Aktuell, 1: 39-53.

 

Job, A-K., Engl, J., Thurmaier, F. & Hahlweg, K. (2014) Das Kommunikationstraining „Ein Partnerschaftliches Lernprogramm EPL“ für Paare – Überblick über den Praxis- und Forschungsstand. Report Psychologie, 2: 58-69.

 
Zielgruppe

Ehe-, PartnerschaftsberaterInnen, PaartherapeutInnen.   



14 Plätze


Mi | 03.05.2017 | 14:30 Uhr - Fr | 05.05.2017 | 17:00 Uhr | 475,00 Euro

Praxis der emotionsfokussierten Paartherapie (EFT)

Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) ist ein in Kanada entwickelter neuartiger Ansatz, mit Paaren zu arbeiten, die sich in schwerwiegenderen Problemen und Krisen befinden. EFT gehört zu den zwei am besten evaluierten Paartherapieansätzen weltweit und ist in Amerika sehr erfolgreich etabliert, in Deutschland aber noch wenig bekannt. Der Ansatz basiert auf der Bindungstheorie und der Sichtweise der Partnerschaft zwischen Erwachsenen als einer Bindungsbeziehung. Daraus ergeben sich ganz spezifische Vorgehensweisen in der Paartherapie und Paarberatung.


Emotionsfokussierte Paarberatung versucht, in einer direkten Arbeit an den Emotionen der Partner die Bindungsbeziehung zwischen den Partnern wieder herzustellen. Der Ansatz verbindet dabei Vorgehensweisen und Haltungen aus der humanistischen Psychologie (Rogers, Gestalt) und dem systemischen Ansatz  mit einem grundlegenden psychodynamisch-bindungsorientierten Verständnis. Die Emotionen und Verhaltensweisen, die Partner im Konflikt zeigen, werden dabei als Oberflächenphänomene betrachtet, hinter denen tiefenpsychologisch betrachtet tiefe Bindungs-Bedürfnisse, Verletzungen und Ängste vor Zurückweisung stehen.

 

EFT versucht, diese primären Emotionen und Bedürfnisse zwischen den Partnern bewusst zu machen und in neuer Form zum Ausdruck zu bringen. Dies gelingt selbst bei Paaren mit schwersten Paarkonflikten, die sich in anderen Verfahren als therapieresistent erweisen. Die Wirkung der Methode ist äußerst nachhaltig und erleichtert Paarberatern die Arbeit selbst mit schwierigen Streitpaaren oder tiefgreifenden Elternkonflikten.

 

Didaktik: Im Seminar soll das Emotionsfokussierte Verständnis der Paarbeziehung vorgestellt und die grundlegenden Interventionsmethoden kennen gelernt und eingeübt werden.

Methodisch werden Theorie-Inputs, Demonstrationssitzungen und -Videos, Rollenspielübungen sowie Selbsterfahrungsübungen eingesetzt.

Das Seminar ist sowohl für Anfänger in EFT als auch für BeraterInnen geeignet, die EFT schon kennengelernt und Erfahrungen gesammelt haben.

 

Literaturhinweise:

Johnson, Susan M. (2009): Praxis der Emotionsfokussierten Paartherapie – Verbindungen herstellen. Junfermann-Verlag. Paderbon

 

Johnson, Susan M. (2014): Liebe macht Sinn, Revolutionäre neue Erkenntnisse über das, was Paare zusammenhält

 

Zielgruppe

Erfahrene PaarberaterInnen (EFL) und PaartherapeutInnen, die diese neue Methode kennenlernen wollen, aber auch Erziehungs- und FamilienberaterInnen (EFB), die ihre Kompetenzen in der Arbeit mit Elternkonflikten verbessern wollen.



Dozent(en):Dr. Paul Greenman

Di | 06.06.2017 | 15:00 Uhr - Sa | 10.06.2017 | 12:30 Uhr | 590,00 Euro

Einführung in den Sexocorporel am Beispiel des sexuellen Begehrens

Das sexuelle Begehren (sB) ist die komplexeste Konstruktion innerhalb der menschlichen Sexualität und unterscheidet sich von vielen andern Motiven Sexualität zu leben.

Inhalt des Seminars sind Lernschritte bei Männern und Frauen, die ein sB (als wichtige Ressource gerade in langdauernden Partnerschaften), ermöglichen.

Theoretische Grundlage ist der Sexocorporel, ein Modell sexueller Gesundheit, das alle physiologischen, emotionalen, kognitiven und Beziehungskomponenten, die das sexuelle Erleben beeinflussen, beinhaltet.

 

Ziele sind

- Lustvolles Erlernen von Theorie und Praxis und (hoffentlich) Bereicherung eigener erotischer Fähigkeiten.

- Verstehen der Grundlagen des Sexocorporel

- Kennen lernen der Verschiedenen Formen des sB

- Diagnostik von Problemen mit dem sB anhand klinischer Beispiele.

- Erarbeiten der Logik des Systems und einzelner Etappen des therapeutischen Vorgehens.

- Eigenes Erleben der Körperübungen (Einzel- bzw. Partnerübungen)

- Anleiten der Übungen in den einzelnen Sitzungen und Eingehen auf die ‚Hausaufgaben’ der KlientInnen

 

Dieser Workshop thematisiert

- Sexualisierungsprozess (Sexualentwicklung)

- Unterschiede von Liebes-und sexuellem Begehren

- Die Komponenten des sB

Beziehung zum eigenen Körper

Fähigkeiten sexuelle Erregung zu geniessen (Erregungsmodi)

Sexuelle Selbstsicherheit

Erotisieren von Intrusivität und Rezeptivität

Erotisieren von Distanz / Differenz, Intimität

Entwickeln von sexuellen Anziehungskodes

Erotisieren eines Partners/Partnerin (Aspekte des Körpers und der Person)

Fähigkeiten erotischer Verführung

- Einfluss der Bindungsfähigkeit auf die Entwicklung eines sB

- Einflüsse von Alter, Gesundheit und Beziehungskonflikten

 

Didaktische Gestaltung des Workshops

- Theorievermittlung (PowerPoint-Präsentationen, Videoaufnahmen)

- Selbsterfahrung (Körperübungen)

- Beispiele von Frauen und Männern mit Grenzen bezüglich Ihrem sexuellem Begehren

- Rollenspiele

 

Literaturangabe

Mit der Anmeldung erhalten die TeilnehmerInnen Unterlagen zum Sexocorporel. Weitere Information über das Konzept des Sexocorporel und die Seminarleitung finden Sie auf www.ziss.ch

 

Zielgruppe

Paar-und SexualtherapeutInnen, Paar-und SexualberaterInnen, Fachpersonen aus psychotherapeutischen, medizinischen und sozialpädagogischen Bereichen (Angehörige anderer Berufsgruppen nach Rücksprache mit der Seminarleitung)



Dozent(en):Dr. Peter Gehrig

Mo | 19.06.2017 | 15:00 Uhr - Fr | 23.06.2017 | 13:00 Uhr | 515,00 Euro

Die Aufträge des Paares verstehen

Schwierige Paare in Anfangs- und Mittelphase

 

Paare in der Krise erteilen der Paarberaterin oder dem Paarberater oftmals widersprüchliche Aufträge, ausgesprochen oder unausgesprochen. Die Partner verstehen nicht, warum der andere sie nicht (mehr) versteht, warum er sich nicht (mehr) so verhält, wie sie es wünschen oder brauchen. Die Verwirrung, in der sie sich befinden, übertragen sie auf die Berater. Nehmen die Berater die Anliegen der Partner ungeprüft an, so ist die Gefahr groß, dass die Berater Unwillen ansammeln oder resignieren. Häufig strengen sie sich auch noch unnötig an und helfen dem Paar trotzdem nicht weiter.

 

Schwerpunkt dieser Fortbildung sind die widersprüchlichen Aufträge, die Paare zu Beginn und in der Mittelphase der Paarberatung an die Beratungsperson richten:
 

  • Verständnis der Atmosphäre und Dynamik, die die Partner beim anderen Partner und im Berater auslösen

  • Verständnis dafür, warum sie sich so und nicht anders verhalten

  • Verständnis dafür, dass die Konfliktlösung, die jeder unternimmt, die Missverständnisse in der Paarbeziehung nicht selten verschärft

  • Verstehen, wovon jeder Partner sich verabschieden sollte, um eine neue Phase der Paarbeziehung antreten zu können.

 

Beraterische Methodik sollte Mittel und Wege zur Verfügung stellen, die es erlauben, wirksam und unangestrengt zu arbeiten. Deshalb werden wir u.a. 

  • Ziele, Kontrakt und Kontrakthaltung im jeweiligen Einzelfall überprüfen,

  • lösbare von unlösbaren Aufgaben unterscheiden

 

und Techniken erarbeiten, die in der konkreten Situation

 

  • beim Aushalten von Unterschiede helfen

  • überzeugende Konfrontationen erlauben

  • das Einüben von erwachsener Kommunikation, von Bedürfnis-, Ärger- und Streitmanagement ermöglichen

  • bei gegensätzlichen Lösungsverstellungen der Partner das Lösungspotential jedes einzelnen aktivieren.

 

Die Fortbildung bietet Gelegenheit, Fälle aus der Praxis der Teilnehmer vorzustellen, praktisch zu üben und neues Beraterverhalten auszuprobieren, damit die Arbeit mit Paaren wieder Spaß macht.

 

Zielgruppe

BeraterInnen in der Paar- und Lebensberatung, PsychotherapeutInnen in eigener Praxis, die mit Paaren arbeiten.



Dozent(en):Martin Koschorke

18 Plätze


Mo | 24.07.2017 | 14:30 Uhr - Mi | 26.07.2017 | 12:30 Uhr | 360,00 Euro

„Wenn die Seele ruhig wird...“

Verzeihen und Versöhnen in (Paar-)Beziehungen

 

Es ist so gut wie unvermeidlich, dass in Liebesbeziehungen, die auf Dauer angelegt sind, die Partner einander verletzen und so ihre Beziehung belasten. Damit geraten beide Partner unweigerlich in gegenseitige Vorwürfe und oft auch in nicht enden wollende Streits.

 

Dies schadet im Laufe der Zeit ihrer Liebe und mündet nicht selten in Trennungen. Ausbleibende Versöhnung erschwert zudem eine kooperative Elternschaft oft über Jahre hinweg und gefährdet das Kindeswohl. Die Fähigkeit zur Aussöhnung ist somit eine zentrale Kompetenz damit Beziehungen auf Dauer attraktiv und beständig bleiben.

 

Sie erfahren, wie Sie professionell und sicher einen Rahmen installieren, welcher dem Paar ermöglicht, erlittene Verletzungen wie sie zum Beispiel durch Außenbeziehungen entstehen als Entwicklungschance zu nutzen.

Sie erhalten ein aufeinander aufbauendes praktisches Vorgehen, mit welchem Sie Schritte zur Versöhnung erfolgreich initiieren und begleiten können.

 

Hierzu werden Ihnen geeignete Interventionsstrategien praxisnah und anschaulich vermittelt, nützliche theoretische „Landkarten“ vorgestellt sowie konkretes therapeutisches Vorgehen demonstriert und eingeübt.

 

Hierzu gehören:

  • Methoden zur Aufarbeitung der Paargeschichte
  • Anleitung geeigneter, unterstützender Versöhnungsrituale
  • Möglichkeiten der Wiedergutmachung
  • Wiederaufbau von Vertrauen
  • Steuerung schwieriger Paardynamik im Versöhnungsprozess
  • Grenzen der Versöhnung

Didaktisches Vorgehen:

Theorieinputs, Demonstrationen, Übungen, Video, wechseln sich lebendig ab.

 

Zielgruppe

Erfahrene Beraterinnen und Berater der Ehe-, Partnerschafts- und Lebensberatung sowie Paartherapeutinnen und Paartherapeuten in Freier Praxis.



20 Plätze