Spezielle Themen

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Mo | 04.07.2016 | 15:00 Uhr - Fr | 08.07.2016 | 12:30 Uhr | 320,00 Euro

Scham und Schuld/Schuldgefühl in Seelsorge und Beratung

Erfahrungen von Scham und Schuld/Schuldgefühl werden häufig zum Thema in Seelsorge und Beratung oder spielen unausgesprochen im Hintergrund eine Rolle. Beide Affekte sind in ihrer unterschiedlichen Entstehung und Dynamik zu unterscheiden, gehören aber auf besondere Weise doch auch wieder zusammen. Sie tragen dazu bei, dass Menschen sich in ihrer Lebendigkeit, in ihrem Selbstwertgefühl gehemmt fühlen, ängstlich erscheinen und u.U. selbstdestruktive Tendenzen entwickeln. Wie kann man in Seelsorge und Beratung angemessen mit Erfahrungen von Scham und Schuld umgehen? Welche Rolle kann ein Prozess von Vergebung spielen? Gibt es hilfreiche Rituale?

Ziel des Seminars ist es, grundlegende Informationen über die Genese von Scham und Schuld/Schuldgefühl, ihre Dynamik und ihre Auswirkungen zu vermitteln und dann an Hand von Fallbespielen bzw. Rollenspielen aus Seelsorge und Beratung einen angemessenen Umgang mit diesen Affekten zu reflektieren und einzuüben.

Die Teilnehmenden werden gebeten, aus ihrer Praxis in Seelsorge und/oder Beratung Fallbeispiele zum Thema mitzubringen.

Zielgruppe
Beratende aus der Ehe-, Familien- und Lebensberatung, sowie Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, SeelsorgerInnen, niedergelassene PsychotherapeutInnen.




Mo | 22.08.2016 | 15:00 Uhr - Fr | 26.08.2016 | 12:00 Uhr | 370,00 Euro

Fortbildung für Sekretärinnen, Verwaltungsangestellte in Beratungsstellen für Ehe-, Lebens- und Erziehungsberatung und Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung

Dieser Kurs ist ein Angebot für Sekretärinnen und Verwaltungsangestellte. Es geht darum, seinen Platz im Team zu definieren. Sich des eigenen Platzes sicher zu sein, ist der beste Schutz vor „Ausbrennen“.

Auf der einen Seite bestimmen strukturelle Gegebenheiten, (Arbeitsplatzbeschreibungen) die Inhalte der Arbeit, auf der anderen Seite sind Menschen verschieden und erfüllen solche Vorgaben auf ihre jeweils eigene Weise. Deshalb ist es wichtig, seine Fähigkeiten im Hinblick auf die geforderte Berufsrolle zu kennen und ggf. zu erweitern.

Alle Teilnehmenden sollen Gelegenheit bekommen, ihre Situation am Arbeitsplatz darzustellen. Wir werden uns mit den unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Arbeit beschäftigen und uns darüber austauschen. Möglicherweise entwickeln sich Ideen zur Verbesserung der eigenen Situation. Wir werden Ziele entwickeln und sie gleichzeitig einer „Realitätsprüfung“ unterziehen.

Außerdem widmen wir unsere Aufmerksamkeit dem Erstkontakt mit den KlientInnen. Der erste Eindruck, den die KlientInnen dabei bekommen, ist die „Visitenkarte“ der Beratungsstelle und daher von großer Relevanz für die zukünftige Zusammenarbeit.

Wichtige Fragen werden sein:

  • Wie strukturiere ich ein Gespräch?
  • Woran erkenne ich eine bedrohliche Krise?
  • Wie kann ich mich abgrenzen, ohne unhöflich zu sein?

Das Erleben von Verständnis und Solidarität durch eine Gruppe von Gleichgesinnten wird gut tun.

Arbeitsweise
Es soll im Plenum und in kleinen Gruppen gearbeitet werden. In Übungen und Rollenspielen kann das Erlernte ausprobiert und vertieft werden.

Zielgruppe
Sekretärinnen und Verwaltungsangestellte aus Ehe-, Lebens-, Erziehungs-, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen.



Dozent(en):Wibke Paetzold

Mo | 14.11.2016 | 14:30 Uhr - Mi | 16.11.2016 | 12:30 Uhr | 240,00 Euro

"Nun sag, wie hast du‘s mit der Religion?"

Die Frage nach Glaube, Religion und Spiritualität in der Beratung

Die Frage Gretchens und Fausts unbehaglich - ausweichende Antwort: eine Situation, die sich - sicher regional und konfessionell differenziert - immer wieder in Beratungsstellen in kirchlicher Trägerschaft inszeniert, mit wechselnden Rollen und in wechselnden Situationen zwischen Ratsuchenden, BeraterInnen und Trägern. Für Beraterinnen und Berater ist es wichtig, Funktion und Bedeutung der "Gretchenfrage", wo sie ihnen begegnet, situativ, funktional und im jeweiligen (Beziehungs-)Kontext zu verstehen, um adäquat darauf reagieren zu können. Dazu bedarf es aber auch einer eigenen Haltung zum Thema Glaube, Religion und Spiritualität, die auch in ihrer Offenheit benennbar ist und auf dem Hintergrund des eigenen inneren Prozesses angemessenes Antworten ermöglicht.

Der Workshop richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von psychologischen Beratungsstellen in kirchlicher und diakonischer Trägerschaft. Er soll dazu anregen, die eigene Haltung in Worte zu fassen: sich selbst und andern gegenüber, und Kontexte der Frage nach Glaube und Religion im Feld psychologische Beratung zu verstehen und ein wenig Gelassenheit und Sicherheit darin zu entwickeln.

Arbeitsmethoden:
Impulsreferat
Rollenspiel
Arbeit an eigenem Fallmaterial (bitte mitbringen)
kreative Methoden

Literatur:
Konrad Paul Liessmann (Hsg.)
Die Gretchenfrage Zsolnay (Wien) 2008

Redaktion reformiert (Hsg.)
Gretchenfrage: Wie hast du‘s mit der Religion?
Zytglogge (Bern) 2012

Fokus Beratung 18/April 2011

Zielgruppe
Fachkräfte in psychologischen Beratungsstellen insbesondere in kirchlicher bzw. diakonischer Trägerschaft.



16 Plätze