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Ihre Dynamik und ihre Probleme in Beratung und Therapie
Ein bis zwei Millionen „zweite Familien" gibt es in unserem Land. Das sind alle jene Familien, die als Folge einer Scheidung oder Trennung entstehen: nach der Auflösung ihrer ersten Familie bilden ein oder mehrere Familienmitglieder eine andere Familie in neuer Zusammensetzung; oder die übriggebliebenen Mitglieder finden sich neu zu einer Familie in verminderter Besetzung zusammen.
Wieviele solcher zweiter Familien es in der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich gibt, wird in Teil 1 dieses Aufsatzes geschätzt.
Einen ersten Versuch in deutscher Sprache, die vielfältigen Formen zweiter Familien genau voneinander zu unterscheiden, enthält Teil 3.
In Teil 2 werden die spezifischen sozialen und psychischen Schwierigkeiten, denen zweite Familien begegnen, an einem Beispiel veranschaulicht.
Teil 4 behandelt, auf welche Problembereiche es sich in der beraterischen und therapeutischen Arbeit mit Angehörigen zweiter Partnerschaften bzw. zweiter Familien besonders zu achten lohnt.
Teil 2 und 4 ist demnach für alle diejenigen geschrieben, die in der praktischen beraterischen und therapeutischen Arbeit stehen, während sich Teil 3 mehr an soziologisch interessierte Leser wendet.
Dieser Aufsatz ist die völlige Neubearbeitung von Nr. 6 der KLEINEN TEXTE aus dem EZI.