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Mo | 02.07.2018 | 15:30 Uhr - Mi | 04.07.2018 | 12:30 Uhr | 380,00 Euro

Trauma-/Tension Releasing Exercises (TRE®) - Körperarbeit zur Traumabewältigung und Stressreduktion

 

Modul Basis I in der Ausbildung zum/r Institutionsbezogene/r TRE®-Anleiter/in

Die neueste Traumatologie-Forschung hilft, ein eingeschränktes Verständnis von Trauma und Posttraumatischer Belastungsstörung als vorwiegend psychologische Störungen zu überwinden. Jedes Psychotrauma, ob körperlicher, kognitiver, emotionaler und/oder zwischenmenschlicher Natur, findet seinen Niederschlag in körperlichen Prozessen und wird durch diese auch aufrechterhalten.

Die von Dr. David Berceli entwickelte TRE®-Übungsserie zielt mit neurogenem Zittern auf die dem Organismus innewohnenden Lösungsmöglichkeiten muskulärer Verspannungen ab, die in Stress und jeglicher Form von Trauma eine zentrale Rolle spielen.

Die Übungen können in der persönlichen Übungspraxis ihre heilsame Wirkung entfalten und auch vorbeugend eingesetzt werden.

 

Diese Fortbildung wendet sich an alle kirchlich Mitarbeitende, in deren beruflichem Kontext das Anbieten von TRE® in Gruppen- oder Einzel-Anleitung sinnvoll ist.

 

Das Modul Basis I dient in erster Linie der Selbsterfahrung und einem ersten Verständnis der Hintergründe der Übungen (Anatomie, Neurophysiologie und Biochemie von Stress- und Traumaverarbeitung etc.)

 

Die Teilnahme am Modul Basis I berechtigt noch nicht zur Arbeit mit anderen Menschen. Die gesamte Fortbildung (Basis II, zwei Gruppensupervisionen, eine Einzelsupervision, zwei Einzelstunden sowie ein Selbsterfahrungsprotokoll) schließt mit der Zertifizierung zum Institutionsbezogenen TRE® -Provider ab.

 

Zielgruppe

Beraterinnen und Berater, sowie Personen, in deren beruflichem Umfeld von Psychotherapie, Seelsorge, Medizin, Sozialer Arbeit oder Traumatherapie bzw. -beratung das Anbieten von TRE® sinnvoll ist.




Mo | 16.07.2018 | 15:00 Uhr - Fr | 20.07.2018 | 12:30 Uhr | 340,00 Euro

Einerseits und andererseits

Wie können innere Zwiespältigkeit und Widersprüchlichkeit (Ambivalenz) als Chance und Reichtum in der Beratung genutzt werden?

 

In vielen Lebenslagen, vor allem in Krisen, reagieren Menschen mit inneren Zwiespältigkeiten (Ambivalenzen), mit widersprüchlichen Gefühlen, Gedanken und Impulsen gleichzeitig. Die inneren Zwiespältigkeiten werden verstärkt durch die Komplexität unserer spätmodernen Lebens- und Arbeitswelten; sie verlangen von uns, dass wir ständig oszillieren zwischen verschiedenen Rollen und Teilidentitäten. Lange hat man gemeint, man müsste solche Zwiespältigkeiten zugunsten von Eindeutigkeit auflösen und überwinden, müsste sich klar entscheiden, müsste eine deutlich profilierte Identität entwickeln. Ein neuer Blick auf das Phänomen Ambivalenz zeigt jedoch etwas anderes: Ambivalenzen bilden eine Vielfalt, einen inneren Reichtum ab, den man produktiv nutzen kann; Beratung kann dazu anleiten.

 

Das Seminar soll grundlegende Informationen zu psychologischen und soziologischen Konzepten von Ambivalenz vermitteln; in Fallbesprechungen / Rollenspielen und Selbsterfahrung sollen die Chancen, die darin liegen, entdeckt und für die Beratung fruchtbar gemacht werden.

 

Zielgruppe

Beratende aus der Ehe-, Familien- und Lebensberatung, sowie Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Seelsorger*innen, niedergelassene Psychotherapeut*innen.




Mo | 10.09.2018 | 14:30 Uhr - Mi | 12.09.2018 | 15:30 Uhr | 340,00 Euro

„Onlineberatung geht immer - Einführung in die Online-Beratung via Smartphone-App, E-Mail & „Blended-Counseling“

„Onlineberatung geht immer“

 

Die Weiterentwicklung der Informationstechnologie bietet der EFL-Beratung neue Räume und Arbeitsfelder. Paarberatung online und Beratung per Smartphone sind längst keine Utopie mehr.

 

Auch die Hemmschwellen für die Inanspruchnahme Psychologischer Beratung hiermit werden stark gesenkt – speziell für folgende Zielgruppen:

 

  • Für Menschen, die im ländlichen Raum leben,

  • die aufgrund kleiner Kinder das Haus nicht gut verlassen können,

  • die aufgrund von extrem hoher beruflicher Mobilität keine regelmäßigen Termine bei einer face-to-face Beratungsstelle wahrnehmen können,

  • die aufgrund von sozialer oder religiöser Kontrolle das Haus nicht verlassen können, um eine Beratungsstelle aufzusuchen,

  • die aufgrund von Immobilität das Haus nicht verlassen können,

  • die Ängste haben, sich zu zeigen,

  • die die Anonymität suchen,

  • junge Menschen, die es gewohnt sind relevante Angebote zuallererst im Netz zu finden.

 

Für alle diese Personengruppen kann Onlineberatung ein wertvolles, nachhaltiges Beratungsangebot darstellen. Darüber hinaus bietet die Verbindung von face-to-face-Beratung (Blended-Counceling) mit Onlineberatung ein Beratungsformat mit neuen Interventionsmöglichkeiten.

 

Diese Fortbildung bietet ein zertifiziertes Einführungsseminar in die Mail- und Chatberatung.

Die Inhalte orientieren sich an den Richtlinien des KBK-„Curriculums für die Qualifizierung in der Onlineberatung“.

Grundlegende Inhalte werden sein: Spezifika des Online-Settings, der Transfer psychotherapeutischer Methoden und Ansätze in die Onlineberatung, Beziehungsgestaltung im virtuellen Raum, Methodik psychodynamischer Paarberatung online und systemische Kriseninterventionen „online“.

 

Arbeitsweise

Informationsvermittlung

Selbsterfahrung

Schreiben am eigenen Laptop

Austausch

 

Zielgruppe

Mitarbeitende an Beratungsstellen, Seelsorger*innen, Therapeut*innen.




Fr | 19.10.2018 | 14:30 Uhr - So | 21.10.2018 | 13:00 Uhr | 320,00 Euro

Me(e)hr-Blick – ein Wochenende auf Wangerooge mit Life-Coaching

Selbstsorge, Achtsamkeit für sich und die eigenen Ressourcen – angesichts von Arbeitsverdichtungen und immer neuen Herausforderungen im Beruf sind dies Themen, die im Alltag der Klienten und Klientinnen, aber auch im eigenen eine immer wichtigere Rolle spielen, um gesund und motiviert zu bleiben. Das von Ferdinand Buer und Christoph Schmidt-Lellek entwickelte Konzept des Life-Coaching reagiert auf diese Entwicklungen, indem in Beratungs- und Supervisionsprozessen nicht nur der Arbeitszusammenhang in den Blick kommt, sondern der ganze Mensch in seinen unterschiedlichen Lebensvollzügen.

Gerade eine Insel wie Wangerooge lädt in besonderer Weise dazu ein, innezuhalten, den Blick zu weiten, den unterschiedlichen Lebensdimensionen Raum zu geben und das Konzept des Life-Coaching für sich und möglicherweise auch für den Beratungszusammenhang zu entdecken. Dazu laden wir ein.

 

Zielgruppe

Berater*innen und Seelsorger*innen aus den unterschiedlichen Feldern der Beratung.

 

Ort: Insel Wangerooge, Haus Meeresstern, Westingstraße 5-7, 26486 Wangerooge 

Kursgebühr € 320,-- (incl. Übernachtung und Vollverpflegung)

 




Mi | 16.01.2019 | 11:00 Uhr - Fr | 18.01.2019 | 13:00 Uhr | 650,00 Euro

Schulung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Bereich sexualisierte Gewalt - Modul 1+2

Modul 1: 16.01.-18.01.2019
Arbeitszeiten:
1. Tag: 11.00 h bis 18.30 h
2. Tag: 09.00 h bis 18.30 h
3. Tag: 09.00 h bis 13.00 h


Modul 2: 06.02.-07.02.2019
Arbeitszeiten:
1. Tag: 11.00 h bis 18.30 h
2. Tag: 09.00 h bis 13.00 h

siehe Ausschreibung:
Schulung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Bereich sexualisierte Gewalt



Dozent(en):Katharina Loerbroks, Sigrid Richter-Unger

12 freie Plätze


Fr | 15.02.2019 | 15:30 Uhr - Sa | 16.02.2019 | 13:45 Uhr | 190,00 Euro

Keine Angst vor Essstörungen!

Einführung in die psychodynamische Beratung und Therapie unter familientherapeutischen Gesichtspunkten.

 

Essstörungen sind schwere psychosomatische Erkrankungen, die i.d.R. einer störungsorientierten Behandlung bedürfen. Familientherapeutische Ansätze haben sich als besonders hilfreich erwiesen und werden daher als wichtiger Aspekt dargestellt.

Besonderheiten der Psychodynamik insb. von Anorexie und Bulimie, die Probleme in der Entwicklung eines Arbeitsbündnisses und der Übertragungs-Gegenübertragungsdynamik sowie behandlungstechnische Besonderheiten werden dargestellt und diskutiert. Aber auch Interventionsmöglichkeiten und Eckpunkte für begrenzte Settings wie bspw. Kurzzeitberatung von Angehörigen oder Betroffenen werden thematisiert.

Eigene Behandlungsfälle können eingebracht werden, nehmen Sie hierzu gerne Kontakt zu mir auf. Die kasuistische Arbeit soll Werkstattcharakter haben!

Ich möchte insgesamt gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen und neben der Vermittlung von Inhalten in einen Austausch über die konkreten Fragen, die sich aus Ihrer Praxis ergeben, kommen. Die Beschäftigung mit Essstörungen löst häufig starke emotionale Reaktionen aus, wir werden versuchen, auch diesen einen angemessenen Platz einzuräumen.

 

Literatur:

Reich G, von Boetticher A (2017). Hungern, um zu leben - die Paradoxie der Magersucht. Gießen: Psychosozial Verlag.

Reich G u. Cierpka M (Hrsg.) (2010).  Psychotherapie der Ess-Störungen. 3. völlig überarbeitete Aufl., Stuttgart: Thieme.

Reich G (2003). Familientherapie der Essstörungen. Göttingen: Hogrefe.

 

Zielgruppe

Mitarbeitende in Beratungsstellen, Seelsorger*innen, Therapeut*innen, Ärzt*innen.



20 freie Plätze

20 Plätze insgesamt.


Di | 12.03.2019 | 14:30 Uhr - Do | 14.03.2019 | 15:30 Uhr | 360,00 Euro

Online-Beratung als Zukunftsformat

Einführung in „Blended-Counseling“ und Online-Beratung für Einzelne und Paare

 

Die Weiterentwicklung der Informationstechnologie bietet der Institutionellen Beratung neue Räume und Arbeitsfelder. Paarberatung online und Erziehungsberatung per Smartphone sind längst keine Utopie mehr.

 

Auch die Hemmschwellen für die Inanspruchnahme Psychologischer Beratung werden durch die Kombination von Online-Inanspruchnahme und face-to-face-Beratung (dem sog. „Blended-Counseling“) stark gesenkt – speziell für folgende Zielgruppen:

 

  • Für Menschen, die im ländlichen Raum leben,
  • die aufgrund kleiner Kinder das Haus nicht gut verlassen können,

  • die aufgrund von extrem hoher beruflicher Mobilität keine regelmäßigen Termine bei einer face-to-face Beratungsstelle wahrnehmen können,

  • die aufgrund von sozialer oder religiöser Kontrolle das Haus nicht verlassen können, um eine Beratungsstelle aufzusuchen,

  • die Ängste haben, sich zu zeigen,

  • die die Anonymität suchen,

  • die aufgrund von Immobilität das Haus nicht verlassen können,

  • junge Menschen, die es gewohnt sind relevante Hilfsangebote zuallererst im Netz zu suchen und zu finden.

 

Für alle diese Personengruppen kann Onlineberatung ein wertvolles, nachhaltiges Beratungsangebot darstellen. Darüber hinaus bietet die Verbindung von face-to-face-Beratung mit Onlineberatung ein Beratungsformat (Blended-Counceling) mit neuen Interventionsmöglichkeiten.

 

Diese Fortbildung bietet ein zertifiziertes Einführungsseminar in alle Formate professioneller Online-Beratung.

Die Inhalte orientieren sich an den Richtlinien des KBK-„Curriculums für die Qualifizierung in der Onlineberatung“.

Grundlegende Inhalte werden sein: Spezifika des Online-Settings, der Transfer psychotherapeutischer Methoden und Ansätze in die Onlineberatung, Beziehungsgestaltung im virtuellen Raum, Methodik psychodynamischer Paarberatung online und systemische Kriseninterventionen „online“.

 

Arbeitsweise

Informationsvermittlung

Selbsterfahrung

Schreiben am eigenen Laptop

Austausch

 

Zielgruppe

Fachkräfte der EFB, der EFL und integrierter Familienberatungsstellen, Seelsorger*innen, Therapeut*innen.



18 freie Plätze

18 Plätze insgesamt.


Mo | 25.03.2019 | 14:30 Uhr - Mi | 27.03.2019 | 12:30 Uhr | 250,00 Euro

Modul 4: Kinder-Eltern-Familien-Welten - Ökumenische Kinderklinikseelsorge

Kompetent, sprach- und handlungsfähig sein, in der Lebenswelt der kleinen und großen Patienten

 

  • Kenntnisse aus der Entwicklungspsychologie:
    Einfluss von Krisen, Krankheit, Leid und traumatischen Erfahrungen auf die
    physische, psychische, und spirituelle Entwicklung des Kindes
    Ressourcen und Verarbeitungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen

 

  • Anschlussfähig sein für die vielfältigen altersgemäßen verbalen und
    nonverbalen Kommunikationsformen und Gesprächskulturen von Kindern und
    Jugendlichen

 

  • Kenntnisse über Spielwelten, neue Medien, Idole, deren Bedeutungen und
    Anknüpfungspunkte

 

  • Wissen um altersgemäße und aktuelle Gedankenwelten zu Sterben, Tod
    und Gottesbilder

 

  • Kompetent für die Lebenswelt der Eltern
    Wissen um die Herausforderungen an Partnerschaft, Beruf,
    Geschwister uvm.
    Wahrnehmung der Konfliktpotentiale, Eskalation und
    Entlastungsmöglichkeiten
    Seelsorgliche Kompetenz für Theodizeefrage, Umgang mit Schuld,
    Schuldgefühlen, Ohnmacht
    Kriseninterventionsmöglichkeiten bei Unfällen und Tod

 

  • Kompetent im Umgang mit dem eigenen inneren Kind
    Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie/ Konstellationen in der
    Kindheit, Krisenerfahrungen und eigene Potentiale entdecken
    Prägende Muster und eigene Wertehaltungen
    Das eigene bedürftige innere Kind kennen

 

  • Selbstfürsorge

 

Supervisionseinheiten

 

Zielgruppe

Klinikseelsorgerinnen und Klinikseelsorger, Pfarrerinnen und Pfarrer, Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen mit Aufträgen in der Kinderklinikseelsorge, Mitarbeitende in der Kinderklinikseelsorge.



Dozent(en):Christa Schindler (Klinikseelsorge, Kinderklinik Köln)

16 freie Plätze


Mi | 27.03.2019 | 14:30 Uhr - Fr | 29.03.2019 | 12:30 Uhr | 250,00 Euro

Modul 5: Ethik in der Kinderklinikseelsorge - Herausforderungen in Grenzbereichen - Ökumenische Kinderklinikseelsorge

Kenntnisse über ethische Konflikte und Entscheidungen am Lebensanfang

  • Klinische Kenntnisse über PID, IVF, Gebärmuttertransplantation, die
    verschiedenen Formen des Schwangerschaftsabbruchs, Fehlgeburt,
    Frühgeburtlichkeit

 

  • Ethische Relevanz und seelsorgliche Herausforderungen und Möglichkeiten bei
    PID, IVF, Gebärmuttertransplantation, Schwangerschaftsabbruch, Fehlgeburt,
    Neonatologie

 

Reflexion und Rollenkompetenz

 

  • Möglichkeiten der Pränataldiagnostik/ Rolle, Aufgabe und Angebote der
    Seelsorge im interdisziplinären Setting der Pränataldiagnostik sowie kritische
    Reflexion

 

Ethische und seelsorgliche Kompetenz

 

  • bei Fragen der Therapiebegrenzung bzw. -reduzierung im Kliniksetting im
    Gegenüber zu Familien und Personal

 

  • in einer seelsorglichen und pastoralpsychologischen Unterstützung von
    „werdenden“ Eltern (Menschen werden nicht als Eltern geboren, sondern
    wachsen aus ihrer eigenen Kind-Rolle in die Elternrolle hinein)

  • Umgang mit Schuldfragen, Überforderung und Verantwortung für sich 
    selbst, das Kind, die Familie

 

Ethische und religiöse Fragen zum Kindeswohl

 

  • Kindeswohlgefährdung, Elternrecht, Kindesrecht

 

Kenntnisse über rechtliche Leitlinien

 

  • Vorgehen, mögliche Konfliktfelder und Rollenklärung für Seelsorgende

 

Supervisionseinheiten

 

Zielgruppe

Klinikseelsorgerinnen und Klinikseelsorger, Pfarrerinnen und Pfarrer, Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen mit Aufträgen in der Kinderklinikseelsorge, Mitarbeitende in der Kinderklinikseelsorge.



Dozent(en):Dr. Rajah Scheepers (Pfarrerin und PD)

16 freie Plätze


Do | 25.04.2019 | 14:30 Uhr - Fr | 26.04.2019 | 16:00 Uhr | 190,00 Euro

Sehen und Verstehen

Symptome der kindlichen Entwicklungstraumatisierung im Beratungskontext

 

Was passiert, wenn Kinder und Jugendliche in ihrer frühen Entwicklung extreme Vernachlässigung erleiden, wenn sie körperliche, sexuelle oder seelische Gewalt erfahren oder Zeuge von Gewalt zwischen ihren nahen Bezugspersonen werden? Wie können wir diese Kinder besser verstehen bzw. ihr Verhalten übersetzen, um adäquate Hilfen einzuleiten? Wann ist ein guter Zeitpunkt dafür?

 

Dieses Seminar gibt Ihnen einen ersten Einblick in die Folgen von Entwicklungstraumatisierung. Abgeleitet von den theoretischen Grundlagen werden Möglichkeiten für ein hilfreiches und individuelles Vorgehen im Alltag erarbeitet.

 

Zielgruppe

Mitarbeitende in der Erziehungs- und Familienberatung, der ambulanten und stationären Jugendhilfe, Mitarbeitende des Jugendamtes, Pflegeeltern, Innewohnende Erziehende, Pädagog*innen/Gemeindepädagog*innen, Seelsorger*innen, Familienrichter*innen, Verfahrensbeistände



Dozent(en):Carola Gottschalk

20 freie Plätze

20 Plätze insgesamt.


Fr | 26.04.2019 | 15:30 Uhr - Sa | 27.04.2019 | 13:45 Uhr | 190,00 Euro

„Scham – der geheime Affekt und stetige Begleiter“

Besondere Aspekte der psychodynamischen Beratung bei Menschen mit Schamkonflikten

 

Schamkonflikte und -gefühle belasten Menschen in unterschiedlicher Weise und hemmen Lebensfreude, Selbstwertgefühl und intime Beziehungen grundlegend. In der Scham erfährt der Leidende eine Infragestellung und Bedrohung der sozialen Akzeptanz und Anerkennung. Der Scham haftet eine „verdeckende“ und geheime Qualität an, meist wird dieses Gefühl daher in seiner Vermeidung und „Maskierung“ relevant und nicht als offen gezeigter Affekt. Gerade dann beeinflusst die Scham die Situation in der Beratung und Psychotherapie in mannigfaltiger Weise.

 

In dem Seminar soll eine Sensibilisierung für Scham im Beratungssetting erarbeitet werden, eigene Behandlungsfälle und Beispiele können eingebracht werden.

Da Schamgefühle wie kein anderes Gefühl ansteckend sind, ist besonders der eigene Umgang in der Beratungs- und Therapiesituation von großer Wichtigkeit und soll mit den Teilnehmern hinsichtlich Themen wie Taktgefühl, Ausagieren und eigene Verletzlichkeit erforscht werden.

 

 

Zielgruppe

Berater*innen, Psychotherapeut*innen.



Dozent(en):Dr. Jens Tiedemann

20 freie Plätze

20 Plätze insgesamt.


Mo | 02.12.2019 | 14:30 Uhr - Mi | 04.12.2019 | 12:30 Uhr | 280,00 Euro

Das Schwere kurz gesagt

Schwierige Gesprächspassagen mit der Methode des Kurzgesprächs bearbeiten

 

Für alle in Beratungs- oder Lehrkontexten arbeitende Menschen gibt es Momente im Gespräch, in denen das Reden schwer fällt.

Man gerät ins Stocken. Es fehlen die Worte. Oft gehen diese Momente mit heftigen Emotionen einher. Der Gesprächsgang verändert sich.

Auch im Kurzgespräch Erfahrene trauen sich dann bisweilen nicht, mit der vertrauten Methodik weiterzuarbeiten.

Was führt zu diesen Momenten?

Was macht sie aus?

Welche eigenen Anteile hat die Beratende Person daran?

Und wie kann man als Beratende/r sich und den weiteren Gesprächsverlauf steuern?

Fallbeispiele der Teilnehmenden sind willkommen.

Erste Erfahrungen mit der Methode des Kurzgesprächs nach Timm H. Lohse sind erwünscht.

Für diesen Kurs wird eine Anerkennung durch die Arbeitsgemeinschaft Kurzgespräch (AgK) angestrebt.

 

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an Beratende, Lehrende, Seelsorgende, Menschen, die im unmittelbaren face-to-face Setting arbeiten und die bereits erste Erfahrungen mit der Methode des Kurzgesprächs nach Timm H. Lohse gesammelt haben.

 

 

Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem „Amt für Kirchliche Dienste“ in der EKBO statt.

 



16 freie Plätze