Veranstaltungen

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Gehe zu Veranstaltungen im: Juni | August | September | Oktober
Mo | 20.08.2018 | 15:00 Uhr - Fr | 24.08.2018 | 12:00 Uhr | 395,00 Euro

Fortbildung für Sekretärinnen, Verwaltungsangestellte in Beratungsstellen für Ehe-, Lebens-, Familien- und Erziehungsberatung und Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung

Dieser Kurs ist ein Angebot für Sekretärinnen und Verwaltungsangestellte. Es geht darum, seinen Platz im Team zu definieren. Sich des eigenen Platzes sicher zu sein, ist der beste Schutz vor „Ausbrennen“.

 

Auf der einen Seite bestimmen strukturelle Gegebenheiten, (Arbeitsplatzbeschreibungen) die Inhalte der Arbeit, auf der anderen Seite sind Menschen verschieden und erfüllen solche Vorgaben auf ihre jeweils eigene Weise. Deshalb ist es wichtig, seine Fähigkeiten im Hinblick auf die geforderte Berufsrolle zu kennen und ggf. zu erweitern.

 

Alle Teilnehmenden sollen Gelegenheit bekommen, ihre Situation am Arbeitsplatz darzustellen. Wir werden uns mit den unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Arbeit beschäftigen und uns darüber austauschen. Möglicherweise entwickeln sich Ideen zur Verbesserung der eigenen Situation. Wir werden Ziele entwickeln und sie gleichzeitig einer „Realitätsprüfung“ unterziehen.

 

Außerdem widmen wir unsere Aufmerksamkeit dem Erstkontakt mit den KlientInnen. Der erste Eindruck, den die KlientInnen dabei bekommen, ist die „Visitenkarte“ der Beratungsstelle und daher von großer Relevanz für die zukünftige Zusammenarbeit.

 

Wichtige Fragen werden sein:

  • Wie strukturiere ich ein Gespräch?

  • Woran erkenne ich eine bedrohliche Krise?

  • Wie kann ich mich abgrenzen, ohne unhöflich zu sein?

 

Das Erleben von Verständnis und Solidarität durch eine Gruppe von Gleichgesinnten wird gut tun.

 

Arbeitsweise

Es soll im Plenum und in kleinen Gruppen gearbeitet werden. In Übungen und Rollenspielen kann das Erlernte ausprobiert und vertieft werden.

 

Zielgruppe

Sekretärinnen und Verwaltungsangestellte aus Ehe-, Lebens-, Erziehungs-, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen.



Dozent(en):Wibke Paetzold

Do | 13.06.2019 | 15:00 Uhr - Fr | 14.06.2019 | 17:30 Uhr | 345,00 Euro

Lebensrückblick als Therapie

Wenn es immer mehr ältere Menschen gibt, dann brauchen wir neue Formen von Psychotherapie.

Biografiearbeit interessiert heute viele ältere Menschen und einige Studien zeigen, dass Menschen, die sich mit autobiografischen Erinnerungen beschäftigen, weniger depressiv und auch geistig beweglicher sind als Kontrollgruppen. Gerade in diesem Zusammenhang stellen ältere Menschen manchmal fest, dass sie sich mit einer bestimmten Erfahrung in ihrem Leben nicht versöhnen können. Sie wollen und brauchen keine längere Psychotherapie, möchten sich aber auseinandersetzen mit dieser Situation in ihrem Leben, mit der sie nicht fertig werden.


Mit Ergebnissen der Narrationsforschung, der Gedächtnistheorien und von psychodynamischen Zusammenhängen ist es möglich, diesen Lebensrückblick gezielt zu ermöglichen und auch zu erleichtern.


Grundlegende Techniken sollen in dieser Veranstaltung angesprochen - und so weit als möglich auch geübt werden. Es geht dabei um Biografiearbeit, Narration, Imagination, Veränderung von Emotion usw.


Arbeitsweise
Informationsvermittlung
Selbsterfahrung

Rollenspiel

Erfahrungsaustausch

 

Zielgruppe

Mitarbeitende an Beratungsstellen, Seelsorger*innen, Therapeut*innen, Ärzt*innen, interessierte Menschen, die mit alten Menschen arbeiten.



27 Plätze


Mo | 05.08.2019 | 15:00 Uhr - Mi | 07.08.2019 | 12:00 Uhr | 220,00 Euro

Grundkurs (Konfliktmanagement) für Verwaltungsangestellte und Teamassistentin für Einsteiger in Beratungsstellen für Ehe-, Lebens-, Familien- und Erziehungsberatung und Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung

Dieser Kurs ist ein Angebot für Sekretärinnen und Verwaltungsangestellte. Es geht darum, seinen Platz im Team zu definieren. Sich des eigenen Platzes sicher zu sein, ist der beste Schutz vor „Ausbrennen“.

Auf der einen Seite bestimmen strukturelle Gegebenheiten, (Arbeitsplatzbeschreibungen) die Inhalte der Arbeit, auf der anderen Seite sind Menschen verschieden und erfüllen solche Vorgaben auf ihre jeweils eigene Weise. Deshalb ist es wichtig, seine Fähigkeiten im Hinblick auf die geforderte Berufsrolle zu kennen und ggf. zu erweitern.

Alle Teilnehmenden sollen Gelegenheit bekommen, ihre Situation am Arbeitsplatz darzustellen. Wir werden uns mit den unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Arbeit beschäftigen und uns darüber austauschen. Möglicherweise entwickeln sich Ideen zur Verbesserung der eigenen Situation. Wir werden Ziele entwickeln und sie gleichzeitig einer „Realitätsprüfung“ unterziehen.

Außerdem widmen wir unsere Aufmerksamkeit dem Erstkontakt mit den Klient*innen. Der erste Eindruck, den die Klient*innen dabei bekommen, ist die „Visitenkarte“ der Beratungsstelle und daher von großer Relevanz für die zukünftige Zusammenarbeit.

Wichtige Fragen werden sein:

  • Wie strukturiere ich ein Gespräch?
  • Woran erkenne ich eine bedrohliche Krise?
  • Wie kann ich mich abgrenzen, ohne unhöflich zu sein?

Das Erleben von Verständnis und Solidarität durch eine Gruppe von Gleichgesinnten wird gut tun.

Arbeitsweise
Es soll im Plenum und in kleinen Gruppen gearbeitet werden. In Übungen und Rollenspielen kann das Erlernte ausprobiert und vertieft werden.

Zielgruppe
Sekretärinnen und Verwaltungsangestellte aus Ehe-, Lebens-, Erziehungs-, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen.



Dozent(en):Wibke Paetzold

18 Plätze


Fr | 20.09.2019 | 11:00 Uhr - Sa | 21.09.2019 | 17:30 Uhr | 330,00 Euro

Im richtigen Geschlecht ankommen?

Psychosoziale Beratung mit trans*Personen und ihre Angehörigen

Gendernonkonforme, genderqueere und transgeschlechtliche Personen (kurz trans*) teilen in dieser Gesellschaft die Erfahrung, dass die Zuschreibungen, die aufgrund ihres Körpergeschlechts an sie gerichtet werden, nicht ihrer Geschlechtsidentität entsprechen. Da das Geschlecht jedoch in allen sozialen Beziehungen immer wieder angesprochen und mit Erwartungen ausgefüllt wird, stehen trans* Personen vor erheblichen Herausforderungen wie dem Umgang mit Gewalt, Diskriminierungen, Nicht-Anerkennung. Trans* Personen müssen ihren Lebensweg immer wieder auch gegen erhebliche Widerstände gehen und einen Umgang mit Barrieren erarbeiten. Das führt zu biografischen Belastungen und macht es notwendig, spezifische Ressourcen zu entwickeln.

Die Ausgestaltungsweisen von Geschlechtsidentität(-en) und Genderpräsentation(-en) einer Person überschneiden sich mit weiteren lebensweltlichen Merkmalen wie sozioökonomischen Status, Gesundheit, Behinderung, Herkunft etc. Dementsprechend ist die Berücksichtigung der Erfahrungen einer Person mit der je individuellen Positionierung in Bezug auf ihre unterschiedlichen Zugehörigkeiten entscheidend für ein Verständnis ihrer Erfahrungen und Umgangsmöglichkeiten damit.

In der Beratung haben trans* Klient*innen aufgrund ihrer gesellschaftlichen Positionierung spezifische Versorgungsbedürfnisse. Damit erfordert die beraterische Begleitung dieser Menschen ein Wissen hinsichtlich rechtlicher, psychosozialer und medizinischer Umgangsweisen mit dem Thema, Selbstreflexion der Berater*innen hinsichtlich der Bedeutung von Geschlecht und Möglichkeiten der Geschlechtspräsentation, sowie eine Beziehungsgestaltung, in der die Berater*innen bereit sind, sich auf Unsicherheiten einzulassen und scheinbare Selbstverständlichkeiten in Frage zu stellen oder in Frage stellen zu lassen.

Themen dieser Fortbildung sind die Auseinandersetzung mit der Vielfalt von Geschlecht und die beratende Begleitung von trans* Klient*innen, ganz gleich, ob es sich um ratsuchende Erwachsene, Paare, Familien oder Kinder und Jugendliche handelt. Neben einem Einblick in die rechtliche und medizinische Dimension und besonders die hier jeweils anstehenden Veränderungen geht es um die Vermittlung von Lebensweltwissen sowie die Selbstreflexion und praktische Arbeit zum Thema. Bei Bedarf können gern Fallsupervision angeboten und seelsorgerische Aspekte bearbeitet werden.

 

Zielgruppe

Familienbezogenes Fachpersonal, Beratende der Lebens-, Paar-, Familien- und Erziehungsberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie seelsorglich Tätige.



Dozent(en):Mari Günther

18 Plätze


Do | 26.09.2019 | 11:00 Uhr - Fr | 27.09.2019 | 17:00 Uhr | 270,00 Euro

Arbeit und Symptom.

Gesundheit, Krankheit und das Unbewusste: Symptom- und Fallaufstellungen.

Wenn Krankheitssymptome die Arbeitsfähigkeit, das Weiterleben oder auch nur das Wohlbefinden bedrohen, will man sie verständlicherweise bald wieder loswerden. „Gehabte Schmerzen hab ich gern“, heißt ein altes Wort dazu. Unsere Zeit erlebt Krankheit und ihre Symptome vor allem als Störung. Sie tut viel dafür, solche „Störungen“ zu beseitigen und das Funktionieren wieder herzustellen. Makelloses physisches und psychisches „Funktionieren“ hält sie gern für Gesundheit.


Die Schmerzen unserer Krankheitssymptome zeigen jedoch nicht nur „gestörtes Funktionieren“ an, sondern auch ungelebtes, ungefühltes und ungesehenes Leben. Sie verweisen auf unser Unbewusstes. Es gestaltet unser Leben nach seinen inneren Notwendigkeiten, ohne dass wir darauf viel Einfluss hätten. Manchmal fordert es mittels Symptombildungen und Krankheit unsere Aufmerksamkeit, wenn seine Impulse anders nicht bis in unsere Wahrnehmung durchdringen.

 

Meine These lautet: In unseren Symptombildungen geht es um die innere Balance zwischen Überleben und Wachsen. Unser Überlebenstrieb, etwa die unbewusste Liebe zur Umgebung (zu dem, was „man“ tut oder nicht tut) und unser Wachstumstrieb, etwa die unbewusste Liebe zur eigenen Lebendigkeit (das, was in mir leben will) verhandeln ein neues Gleichgewicht. Sie wollen ein Dasein, das besser zu unserem aktuellen „Jetzt“ passt als zu unserem früheren „Damals“, wie es im Mutterleib, während der Kindheit oder der Jugend war. Anders gesagt: Symptome vertreten eine innere Lebensbewegung, deren Vollzug gerade ansteht. Sie scheinen damit unserer seelischen Vollständigkeit zu dienen, einer umfassenderen Art von Gesundheit: unserem „Ganzsein“.

 

In diesem Workshop arbeiten wir mit Symptom-Aufstellungen sowie mit Fall-Aufstellungen in der Perspektive vom Lebens-Integrations-Prozess nach Wilfried Nelles und von Thomas Geßners Anschauungen zur Symbiose und dem Unbewussten (siehe Buch). Wir fragen unsere Symptome, wohin sie führen und was sie von uns wollen, welche Bewegung des inneren Lebens also jeweils von ihnen repräsentiert wird. Wir achten auf den Unterschied zwischen der realen Gegenwart und jenen inneren Echos aus Überlebensmustern der Vergangenheit, für die Symptombildungen oft stehen. Wir werden dabei ihren seelischen Auftraggebern begegnen. Darin unterstützen, begleiten und erweitern wir aus der Perspektive der menschlichen Seele heraus auch die lebensrettende Arbeit der Medizin.

 

Aktuelles Buch: Wie wir lieben. Und was wir alles aus Liebe tun oder vermeiden. Innenweltverlag Köln, 2018. Edition Neue Psychologie, 227 S., ISBN 978-3-942502-88-7.

www.gessner-aufstellungen.de

 

Zielgruppe

Psycholog*innen, Therapeut*innen, Supervisor*innen, Seelsorger*innen, Berater*innen.



Dozent(en):Thomas Geßner

14 Plätze


Mo | 07.10.2019 | 15:00 Uhr - Fr | 11.10.2019 | 12:30 Uhr | 340,00 Euro

Einerseits und andererseits

Wie können innere Zwiespältigkeit und Widersprüchlichkeit (Ambivalenz) als Chance und Reichtum in der Beratung genutzt werden?

 

In vielen Lebenslagen, vor allem in Krisen, reagieren Menschen mit inneren Zwiespältigkeiten (Ambivalenzen), mit widersprüchlichen Gefühlen, Gedanken und Impulsen gleichzeitig. Die inneren Zwiespältigkeiten werden verstärkt durch die Komplexität unserer spätmodernen Lebens- und Arbeitswelten; sie verlangen von uns, dass wir ständig oszillieren zwischen verschiedenen Rollen und Teilidentitäten. Lange hat man gemeint, man müsste solche Zwiespältigkeiten zugunsten von Eindeutigkeit auflösen und überwinden, müsste sich klar entscheiden, müsste eine deutlich profilierte Identität entwickeln. Ein neuer Blick auf das Phänomen Ambivalenz zeigt jedoch etwas anderes: Ambivalenzen bilden eine Vielfalt, einen inneren Reichtum ab, den man produktiv nutzen kann; Beratung kann dazu anleiten.


Das Seminar soll grundlegende Informationen zu psychologischen und soziologischen Konzepten von Ambivalenz vermitteln; in Fallbesprechungen / Rollenspielen und Selbsterfahrung sollen die Chancen, die darin liegen, entdeckt und für die Beratung fruchtbar gemacht werden.


Zielgruppe

Beratende aus der Ehe-, Familien- und Lebensberatung, sowie Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Seelsorger*innen, niedergelassene Psychotherapeut*innen.



18 Plätze